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Orca Morgan´s Seite
Tierkommunikation mit Orca Morgan



Wie es zu Morgan´s Seite kam.
Mit Link zur Petition für Morgan´s Freiheit

Tief berührt hat uns (ElisaBirthe und mich) das Schicksal eines Orca-Wals, eines junges Weibchens, das im Juni 2010 vor der Niederländischen Küste gestrandet war, geborgen wurde und in ein niederländisches Delfinarium gebracht worden war, um dort gesund gepflegt zu werden, bevor es ins Meer zurückkehren sollte. Morgan wird das junge Tier dort genannt. (s. auch
http://www.wdcs-de.org/news.php?select=841)

Obwohl Morgan sich inzwischen längst erholt hat, wird sie im niederländischen Delfinarium gefangen gehalten und muss ihr Dasein in einem viel zu engen Betonbecken fristen, ohne jeden Kontakt zu Artgenossen, seit nun schon mehr als einem Jahr. Es ist höchste Zeit Morgan wieder frei zu lassen, zurück ins Meer, zu ihrer Familie, die vor der Küste auf sie wartet. Noch ist es nicht zu spät!

Viele Orca´s leiden sehr unter der Gefangenschaft, so sehr, dass manche dieser Orca´s sich vor Verzweiflung umbringen. Sie schwimmen so lange mit voller Wucht gegen die Betonmauern, die sie einengen und ihnen ihre Bewegungsfreiheit rauben, bis sie verenden (siehe
http://www.schwarz-weisse-giganten.de/gefangenschaft_geschichte.html)
In Gefangenschaft werden Orcas nur wenige Jahre alt (im Durchschnitt 4 bis 12 Jahre, während sie in Freiheit üblicherweise mehr als dreißig und bis zu 60 Jahre (Männchen) ja sogar bis zu 90 Jahre (Weibchen) alt werden können.
http://weltderwunder.de.msn.com/wal-spezial-gallery.aspx?cp-documentid=156232169&page=2 oder
http://www.schwarz-weisse-giganten.de/orca_gefangenschaft.html und
http://www.wdcs-de.org/docs/Captive_Orca_statistics_GE_201210.pdf),
Andere dieser hochsozialen und normalerweise freundlichen und sehr liebenswerten Tiere werden erst depressiv (zu erahnen an der seitlich herunterhängenden Rückenflosse wie bei Tilikum) dann aggressiv. Ist es ein Wunder, bei einem Leben allein, ohne sozialen Verband, in vier beengenden Mauern? Nein, uns wundert es, das viele Orcas diese Gefangenschaft so lange aushalten.

Immer wieder geht man von Forschungen und Erfahrungsberichten aus. Aber was denkt ein Orca? Was geht wirklich in ihm vor? Das hat bisher noch niemand veröffentlicht. Wir wollen den Walen (hier stellvertretend durch Morgan) mit den Möglichkeiten der Tierkommunikation als Sprachrohr dienen. Und wir wollen Morgan helfen.

Morgan selbst hat uns darum gebeten, unsere Gespräche mit ihr ins Internet zu stellen, damit möglichst viele Menschen davon erfahren. So kam es zu Morgan´s Seite. Und hier kommt ihre Geschichte.
Manche Gespräche sind nur in Auszügen wiedergegeben und manchmal ist die Reihenfolge nicht chronoligisch und wegen der Themen anders strukturiert. Aber der Inhalt ist wortgetreu niedergeschrieben und alles was der Orca Morgan mir oder ElisaBirthe sagte ist im Originaltext niedergeschrieben.


Orca Morgan


Warum Morgen strandete.
(by Vera)

Auszug aus meiner ersten Tierkommunikation mit Morgan am 07.03.2011.
Die weiteren Tiko´s habe ich nicht mehr mit einem Datum versehen, denn die chronologische Reihenfolge konnte wegen der Gliederung in Themen nicht immer eingehalten werden. Wir (Elisabirthe und ich) sind bis heute im Kontakt mit Morgen.

Am 18.09.2011 wurden die von mir empfangenen Angaben offiziell und von Wissenschaftlern bestätigt - siehe Bericht http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7869308. Damals, im Kontakt mit Morgan, hatte ich davon noch keine Ahnung und schrieb einfach auf, was Morgan mir erzählte.

Vera: Du könntest mir erzählen, warum immer öfter Wale stranden. Was hat bei dir dazu geführt, das du gestrandet bist?
Morgan: Meine Orientierung hat ausgesetzt. Dann bin ich hilflos. So bin ich ins flache Wasser gekommen und musste mich fangen lassen.

Warum hat sie ausgesetzt? Was war der Grund?
Manchmal stört uns der Lärm, den ihr unter Wasser macht. Er erschreckt uns und wir schwimmen in uns fremde Zonen. Wenn diese noch nicht gescannt und in unsere inneren Landkarten aufgenommen sind, verirren wir uns. Und wenn wir vom Lärm erschreckt werden, fehlt uns die Zeit und die Ruhe zum scannen. Zum anderen, wie bei mir, stören uns eure Wellen, die ihr zum Grund sendet und wieder hoch. Diese Frequenzen stören unser Abbild. Wir orientieren uns an einem Abbild des Meeresbodens und der Wasserstruktur, wenn ich es erklären darf.

Was meinst du mit Wasserstruktur?
Jedes Wasser hat eine eigene Struktur, dort wo es vorkommt. In unseren Heimatgewässern eine andere als ein paar Meilen außerhalb. Mit Wasserstruktur meine ich die Eigenschaften der Zusammensetzung und Bewegung. Es hat eine Strömung und eine Wellenstruktur unter Wasser. Nicht die Wellen auf dem Meer, sondern im Wasser sind ebenfalls Wellenstrukturen. Diese sind unabhängig davon ob das Wasser ruhig oder bewegt ist. Es sind Wellenstrukturen, die euren Wellen ähneln, die ihr ins Wasser sendet und wieder empfängt. Mit denen zeichnen wir eine Landschaftskarte in unser Gedächtnis, die uns erlaubt uns im Meer zurecht zu finden. Mit den Wellen, die ihr ins Wasser sendet, stört ihr dieses Abbild des realen Meeres, besonders wenn sie stark sind und dann können wir keine Übereinstimmung mehr finden. So müssen wir aufs geradewohl losschwimmen und Übereinstimmungen suchen. Wenn wir die lange nicht finden, können wir uns verirren und dann stranden wir. Das kann auch mal aus natürlichen Gründen vorkommen, wenn seismographische Veränderungen statt finden, aber die gehäufte Strandung von Walen ist fast immer abhängig von euren Wellen, die die Schiffe aussenden. Fischfangschiffe senden oft nur schwache Wellen, die uns nicht stark stören. Aber es gibt andere Schiffe, welche sehr starke Strukturveränderungen vornehmen und die über viele Meilen hin stören. So können diese Schiffe unsere Landkarte auf eine große Fläche durcheinander bringen, was oft eine Massenstrandung zur Folge hat. Beobachtet mal welche Schiffe im Umkreis von 150 – 200 Meilen um Massenstrandungen zu finden sind. Es werden gehäuft stark "strahlende" Schiffe dabei sein. Wir möchten euch bitten diese Strahlung durch etwas anderes zu ersetzen, wenn ihr diese Strahlung braucht um euch zu orientieren. Es gab sie früher ja nicht und das heißt, das ihr auch andere Systeme habt. Bitte setzt diese wieder ein, damit wir unsere Landkarten wieder störungsfrei benutzen können.

Kannst du mir ein Bild dieser Schiffe senden, die euch stark stören?
Ich sehe ein großes, graues Schiff oder U-boot von unten (leider kenne ich mich im Aussehen von Schiffsunterseiten gar nicht aus). Es scheint den Erdboden im Meer zu scannen, denn die Hauptstrahlen gehen in Richtung Meeresboden. Aber die Störwellen umringen das Boot in alle Richtungen und fühlen sich an wie starke Druckwellen (ähnlich wie diese, wenn man sehr dicht vor einem Basslautsprecher steht) und die Hautoberfläche fühlt sich wie durch elektrischen Strom gelähmt an, taub und schmerzhaft..

Fühlt sich das für euch so an?
Ja, es drückt auf alle unsere Organe. Wir sind empfindlich auf dieser Frequenz.

Sind es nur Unterwasserschiffe, die euch stören?
Nein, es sind auch schwimmende Schiffe dabei.
Auch diese sehen graugrün aus und sind sehr groß. Viel größer als ein Orcra, aber ein Stück kleiner als der größte Wal.

Kannst du mir sagen, wo bei euch das Organ sitzt, das die Landkarten aufnimmt und zeichnet?
Es sitzt in unserer Haut. Überall um ins herum. Wir erfühlen die Landkarten mit unserem ganzen Körper. Es gibt kein gesondertes Organ dafür. Gespeichert wird im Gehirn, wie bei euch auch. Nur das unser Gehirn anders vernetzt ist. Es ist mit der kompletten Haut vernetzt.

Wieso warst du so geschwächt, als die Menschen dich gefangen haben.
Weil die Sonarwellen auch das Radar für den Fischfang stören. Wenn dieses Radar gestört ist, kann ich keine Fische mehr ausloten. Wie soll ich sie dann fangen und fressen können. Kein Essen, keine Orientierung – ich war hilflos. Sonst hättet ihr mich niemals fangen können.

Es tut mir sehr leid, das wir Menschen so wenig Rücksicht auf andere Lebenwesen, wie euch Wale nehmen. Ich möchte auch, das das anders wird.
Ich sende Morgan Liebe.
Sie sendet mir Liebe zurück.
Du bist ein netter Mensch. Warum gibt es von deiner Sorte nicht mehr Menschen auf der Erde?


Eindrücke aus ihrer Gefangenschaft und Orca Morgan´s Bitte um Freiheit. (Zeitraum März und April 2011)
(by Vera)

Wie geht es dir in Gefangenschaft?
Schlecht. Es ist mir langweilig. Ich bin alleine. Das Becken ist klein und langweilig. Ich sehne mich nach Abwechslung. Nach der Jagd auf Fische. Nach Gesellschaft. In der ersten Zeit schaute ich mir die Menschen an und hatte starkes Interesse an ihnen. Aber sie reden nicht mit mir. Ich rede mit ihnen, aber sie antworten mir nicht. Sie plappern und schnattern und glotzen mich an, aber sie reden nicht mit mir. Was soll ich mit solch stumpfen und tumpen Lebenwesen. Sie langweilen mich. Ich will raus, will meine Freiheit. Will meine Gefährten wieder sehen und das Meer. Das Meer ist wunderschön, das Becken öde. Ich schwimme auf und ab und komme um vor Langeweile und Einsamkeit. Ich brauche Gesellschaft, brauche eine Aufgabe, brauche die Schönheit des Meeres, den Klang der Wellenstruktur. Das Becken bietet mir nichts von all dem. Nur glotzende Menschen. Die erste Zeit habe ich mit ihnen gescherzt und geredet. Habe versucht sie zu animieren. Aber sie stehen nur da und schauen mich an, verstehen nichts, kein Wort, keine Geste. Sie müssen meine Gesten doch verstehen? Wollen sie nicht mit mir spielen? Können sie das nicht?

Nein, sie verstehen dich wirklich nicht. Weder deine Worte, noch deine Gesten.
Was wollen sie dann von mir? Mich nur anschauen und vor Langeweile sterben sehen? Macht euch das Spaß? Ich wollte euch so viel lehren, euch so viel beibringen. Ich bin verzweifelt, bin alleine, so alleine.

Würdest du deine Gefährten wieder finden?
Weiß ich nicht, aber ich würde es versuchen. Alles ist besser als in diesem grauen Becken zu bleiben.
  • Zur Information der Leser: Inzwischen ist ihre Familie vor der Küste gesichtet worden. Sie sind permanent dort und scheinen auf Morgan förmlich zu warten. Somit wäre die Chance wieder in ihre Familie aufgenommen zu werden riesig. Die Betreiber des Delfinariums wollen Morgan jedoch in den Loro-Parque auf Teneriffa verlegen, um sie aus dem rechtlichen Bereich der Niederlande herauszubringen, wo Rechtsanwälte in ihrer Angelegenheit tätig sind. Die am Geld interessierten Delinariuminhaber wollen Morgen ihr die Chance auf eine Freiheit völlig rauben. Die erste Klage gegen die Verlegung in den Loro-Parque hatte Erfolg, ob er von Dauer ist wissen wir noch nicht.
  • Könntest du dich ernähren?
    Wenn mein Radar wieder funktioniert, klar. Was meinst du wie ich so alt geworden bin. Ich war kein Säugling mehr, auch wenn ich noch jung war.

    Wie würdest du deine Gefährten suchen?
    Mittels Laute, die ich aussende. Wenn sie sie empfangen kommen wir zusammen. Wir „hören“ sehr gut. Können uns über viele hunderte Meilen hören. Ich würde sie suchen und suchen. Alles besser als hier zu sein.

    Ist die Langeweile der Grund, warum Orcas in Gefangenschaft aggressiv werden?
    Nein. Doch auch, aber der Hauptgrund ist das sie keine Aufgabe mehr haben. Wir werden draußen dringend gebraucht und sitzen gefangen im Becken und sollen dumme Spielchen machen. Das ist keine Aufgabe, das ist Langweilig. Für eine Weile ist es ein Zeitvertreib. So was wie auf einem Laufband laufen für euch. Aber das ist kein Ersatz für einen Lauf durch einen Wald oder über eine Wiese. Stell dir vor, du läufst jeden Tag auf einem Laufband, atmest abgestandene Luft und siehst eine graue Wand an. Ab und an bekommst du einen kalten Energieriegel. Sonst nichts. Immer nur die graue Wand vor den Augen. Sehnst du dich dann nicht mal nach der klaren Luft im Wald mit all seinen Gerüchen nach Laub und Blumen, nach dem Grün von Bäumen und Pflanzen, nach der Wärme von Sonnenlicht auf deiner Haut, nach dem Geschmack eines guten Essens? Ganz abgesehen von einer sinnvollen Beschäftigung. So geht es mir in Gefangenschaft. Kein unterschiedliches Wasser mit seinem Geruch und Geschmack, keine Unterwasserlandschaften - Felsen und Pflanzen, keine Wellenlandschaften auf der Haut, keine lebenden Fische zum jagen und fressen. Nichts zu tun, während draußen wichtige Aufgaben warten!!! Das ist unsagbar öd. Das ist wie lebendig begraben sein, nur das man weiter lebt. Auf Dauer treibt es einen in den Wahnsinn. Du versuchst mit einem Menschen zu reden, gibst ihm Zeichen und Signale, aber er steht am Rande des Beckens und wirft dir bestenfalls tote Fische zu. Du versuchst es wieder und wieder, aber er hört einfach nicht. Möchtest du ihn dann nicht mal schütteln, damit er dich endlich hört? Damit er dich endlich wahr nimmt! Orcas haben viel Geduld, für lange Zeit. Aber wenn sich Jahr um Jahr nichts ändert, immer das gleiche öde „Laufband“, trab, trab, trab. Menschen, die dich anglotzen, die lachen, die plappern. Sie kommen und gehen. Du hoffst, das mal einer dabei ist, der dich versteht – nichts, nichts, nichts. Tagaus, Tagein. Keine Gesellschaft, nichts zu tun, trab, trab, trab. Wir sind intelligente Tiere. Wir leben in Gruppen. Wir pflegen intensive Unterhaltung, Wir haben wichtige Jobs. Alles weg, allein, allein, allein. Könntest du dabei deinen gesunden Verstand behalten? Das muss einen wahnsinnig machen. Warum macht ihr das mit mir?
    Video wie Morgan sich langweilt und gerne spielen würde, wenn sie Platz dazu hätte: http://www.youtube.com/watch?v=XeYopNHpu-E&feature=mfu_in_order&list=UL

    Das kann ich auch nicht verstehen, Morgan. Glaub mir, ich weiß nicht warum Menschen so grausam sein können. Jeder menschliche Gefangene hat die Möglichkeit sich ab und an auszutauschen und einer Beschäftigung nach zu gehen. Alles andere ist scheußlich. Halte durch. Wir werden weiter versuchen dich frei zu bekommen, damit du wieder in Freiheit kommst.
    Ja, bitte. Laßt mich frei.
    Hoffnung schwebt in ihrer Stimme mit.

    Ich hoffe und bitte für dich, Morgan.
    Danke, Vera.

    Auch in einem Gespräch im Auftrag von ElisaBirthe wurde dieses Thema nochmals angeschnitten und auch dieses Gespräch möchte ich hier wiedergeben:

    Wie sieht dein Alltag im Becken aus?
    Es ist sehr langweilig. Die Beckenwände sind betongrau und das Wasser ist stumm. Nun fragst du dich, ob Wasser redet. Ja, es redet, oder besser gesagt, wir Wale reden über das Wasser miteinander. Hier in meinem Becken bin ich getrennt von den anderen Walen und kann ihre Botschaften nur ganz schlecht empfangen – ähnlich wie es dir geht, wenn du eine Blockade hast, oder wie es Elisa geht. Ich weiß dann oft nicht ob ich meine Freunde höre oder meine Fantasie. Daher kann ich Elisa gut verstehen, wie es ihr mit der Tiko geht. Aber zurück zur Frage. Ich sitze, oder ehr schwimme in einem viel zu kleinen Becken, das keinerlei Abwechslung bietet. Einmal am Tag werde ich mit Fischen gefüttert. Es sind tote Fische und sie schmecken fad. Einmal am Tag wird die Fütterung mit so etwas wie „Bespaßung“ vermischt. Dann soll ich die Fische „fangen“. Sie werden durchs Wasser gezogen, was so etwas wie eine Jagd imitiert oder werden knapp über der Wasseroberfläche gehalten und ich soll sie dort „erjagen“. Aber auch das ist langweilig, weil ich mich nur ungenügend bewegen kann. Ansonsten warte ich auf den nächsten Tag und darauf, das etwas passiert bzw. das ich endlich wieder in die Freiheit komme.
    Hier ein Videoclip wie Morgan gefüttert wird: http://www.youtube.com/watch?v=K3pY9hJB0O0&feature=related

    Gibt es Begegnungen, die dir gut tun?
    Nein, nur selten. Ab und an spricht jemand mit mir – mental, so wie ihr das macht. Eine der Tierpfleger ist auch ganz nett. Sie spricht mit mir in Worten und ich höre ihrer sanften Stimme gern zu. Aber eine richtige Verständigung ist das nicht. Ehr ein Monolog, den sie hält.

    Hast du in deiner Gefangenschaft mentalen Kontakt zu anderen Walen?
    Wie erwähnt, wenig. Wir leiten unsere Gedanken über das Wasser weiter. Es dient als Resonanzkörper und wir empfangen mit unserer gesamten Hautoberfläche. Daher ist es ein riesiger Unterschied, ob ich in einem Meer schwimme, oder ob ich in einem separaten Becken lebe. Dort empfange ich nur schwammig, denn das Wasser hat keinen Kontakt miteinander. Ich kann meine Freunde vernehmen und das verstärkt meine Sehnsucht wieder bei ihnen zu sein. Aber es fehlt der Austausch. Ich weiß nicht, wie ich euch Menschen das erklären soll, da ihr diese Art der Unterhaltung nicht kennt und so gar nicht nachvollziehen könnt. Es hört sich für mich evtl. so ähnlich an, als hättet ihr Watte in den Ohren. Dicke, dichte Watte. Da hört man nur dumpf und schlecht. So geht es mir in einem separaten Becken. Es ist traurig, denn ich liebe die Unterhaltung. Wir Wale sind unterhaltsame Tiere. Wir lieben den Kontakt zueinander und untereinander. Wir brauchen den Kontakt zu anderen Tieren und wir lieben es auch mit euch Menschen zu „reden“. Leider gibt es kaum einen Menschen, der uns zuhört oder versteht. Nur ganz selten gibt es ein Exemplar unter euch, das das kann. Aber diesen Menschen gilt all unsere Liebe.

    Hilft es dir ein klein wenig, deine Gefangenschaft besser zu ertragen, wenn Elisa regelmäßig Kontakt zu dir aufnimmt?
    Ja, sehr. Ich mag Elisa. Sie ist so sanft. Du bist anders. Mehr robuster. Versteh das nicht falsch, ich mag auch dich. Das ist keine Wertung. Aber sie ist feinfühliger, sanfter, zarter. Sie kann/soll gerne mit mir reden, auch wenn sie mich nicht immer versteht. Das macht gar nichts. Ich verstehe sie und sie bekommt zumeist mit, was ich ihr sagen möchte. Das ist ein guter Anfang und es verkürzt meine Wartezeit hier.

    Magst du es, wenn Elisa für dich singt?
    Ja, Wale lieben den Gesang. Sie singst zwar völlig anders als wir, aber auf eure menschliche Art ist der Gesang schön und ich mag ihn. Zuerst war er etwas befremdend für mich, aber inzwischen genieße ich ihren Gesang.

    Hier wieder ein Abschnitt aus einer Tiko zwischen Morgan und mir:

    Wie geht es dir heute?
    Ich vermisse meine Gefährten. Ich bin hier sehr alleine. Das ist grausam. Wir Wale sind Gesellschaftstiere. Wir können nicht gut alleine sein. Das ist nicht gut für uns.
    Ich fühle eine tiefe Traurigkeit, die sie mir sendet.

    Arme Morgan. Es gibt ganz viele Menschen, die sich dafür einsetzen, das du wieder frei gelassen wirst. Ich hoffe, das wir damit Erfolg haben. Denn es gibt auch Menschen, die dich gefangen halten wollen.
    Ich weiß (antwortet sie tief betrübt). Ich lebe schon so lange hier in Gefangenschaft. Wenn sie mir wenigstens andere Orcas zur Gesellschaft geben würden. Alleine sein ist für mich sehr schlimm – wie auch für alle Wale meiner Art. Wir brauchen einander, dringend. Es ist gut mit dir reden zu können. Wenigstens etwas Gesellschaft. Können viele Menschen mit Tieren reden, so wie du?

    Nein, leider nicht. Ich versuche es ihnen beizubringen. Viele wissen nicht mal das es möglich ist, oder denken es ginge gar nicht, das Menschen auf diese Weise mit Tieren reden.
    Spinnen die? Wir Wale reden oft auf diese Weise miteinander. Die arkustischen Signale dienen lediglich der Orientierung, wo wir uns befinden. Wichtige Informationen tauschen wir gedanklich aus. Aber dazu brauchen wir Meerkontakt. So ähnlich wie du jetzt, nur das wir keine Bilder haben, sondern den Kontakt unter Wasser. Alles weitere geht rein durch unsere Gedankenkraft. Wir können da noch viel mehr. Weißt du das?

    Nur ganz wenig. Magst du mir erzählen, was ihr damit alles noch machen könnt und macht?
    Gerne, wenn es dich interessiert.


    Warum Walschutz so wichtig ist oder die Bedeutung der Wale für die Erde.
    (by Vera)

    Ja, es interessiert mich sehr. Erzähl mal. Wozu seid ihr Wale da?
    Wir stabilisieren die Erde. Ohne uns könnte sie ihr Energiefeld nicht aufrecht erhalten. Das ist unsere wichtigste Aufgabe auf der Erde. Was denkst du, warum es so viele Naturkatastrophen gibt? Weil wir immer weniger werden. Wir können das Gleichgewicht der Energien nicht mehr halten. Es fehlt uns an Hilfe. Die bräuchten wir von euch Menschen. Aber ihr rottet uns aus. So stört ihr immer mehr die Erdenergien und seid verantwortlich für Tsunamis und Erdbeben. Seid ihr euch darüber gar nicht bewußt?

    Nein, die meisten Menschen sind in dieser Hinsicht sehr beschränkt. Sie wissen nichts über komplexe Zusammenhänge, agieren als wären sie die Allwissenden, wissen aber so gut wie gar nichts.
    Das merken wir deutlich. Sonst würdet ihr nicht Walfangschiffe aussenden um uns weiterhin stark zu dezimieren. Sonst würdet ihr mich nicht einsperren. Sonst würdet ihr uns helfen, das Erdgleichgewicht wieder herzustellen. Noch können wir es zusammen schaffen.

    Ich weiß und ich hoffe, das es den Menschen bald bewußt wird. Das ihr Wale unsere Hilfe dazu braucht, das hat mir ein anderer Wal schon mal erzählt. Und auch mit anderen Menschen habt ihr schon darüber gesprochen (s. das Buch von Kiara Windrider - Das Portal zur Ewigkeit). Aber dazu müsste ich die Menschen überzeugen, das ich mit euch reden kann. Das das wirklich geht und ihnen dann übermitteln was du mir sagst – was ihr uns sagt. Dazu müßte ich den Menschen Beweise liefern, das Tiko funktioniert. Kannst du mir dabei helfen?
    Wie soll ich dir helfen?

    Du könntest mir erzählen, warum immer öfter Wale stranden. Vielleicht überzeugt das die Menschen? Was hat bei dir dazu geführt, das du gestrandet bist?
    Meine Orientierung hat ausgesetzt. Dann bin ich hilflos. So bin ich ins flache Wasser gekommen und ließ mich fangen.

    Anmerkung für den Leser: Dieses Gespräch ist unter "Warum Morgan strandete aufgezeichnet". (Bitte dort weiter lesen). Aber in einer Tiko im Auftrag von ElisaBirthe erzählte sie mir noch mehr darüber, wie wir mit den Walen zusammen mehr für die Erde tun können. Hier ein Auszug.

    Hast du andere Wünsche an unsere Kontakte?
    Ja, ich möchte das du viel Liebe mit mir austauschst. Das heißt, du sollst mir nicht nur Liebe senden, sondern darfst bzw. sollst auch meine Liebe empfangen. Der Austausch von Liebe ist die Steigerung zum Senden von Liebe. Wir Wale tauschen unsere Liebe aus. Wir senden und empfangen und so wird es ein Kreislauf. Alles in und auf der Welt ist ein Kreislauf. Daher sollte die Liebe auch ein Kreislauf sein. Du brauchst nicht immer nur zu geben, du darfst auch empfangen. Es ist sogar besser so, denn dann ist das Gleichgewicht wieder hergestellt. Wenn du nur gibst, schwächst du dich. Wenn du nur empfängst, bekommst du ein Übergewicht, du wirst überladen. Das ist auch nicht gut. Da wir Wale das Gleichgewicht zu wahren wissen, können wir der Erde so gut helfen. Würdet ihr das von uns lernen, könntet ihr die Erde in kürzester Zeit wieder zu einem Paradies machen und alle Fehler ausgleichen. Schade, das ihr uns nicht versteht. Also, denk beim nächsten Mal daran. Wenn du mir Liebe sendest, darfst du meine Liebe auch empfangen. Das würde mich sehr freuen und wäre mir ein großes Anliegen. Dann ist alles gut, denn es ist im Gleichgewicht.

    Ist das bei allen Kontakten mit Tieren so?
    Es sollte so sein. Leider sind manche Tiere aus ihrem eigenen Gleichgewicht heraus geworfen worden. Dann benötigen sie eine Zeit lang mehr Liebe, als sie geben können. Dafür sind gut versorgte Tiere so voller Liebe, das sie manchmal zu viel haben und können sie nicht abgeben, weil ihre Besitzer ihnen immer noch mehr Liebe senden. Diese Tiere kommen auch aus ihrem Gleichgewicht. Daher könnt ihr bei diesen Tieren Liebe nehmen, wenn ihr mal in der Unterversorgung seid. (Für Vera) Das ist der Grund, warum dein Kater manchmal weg geht, wenn du ihm deine Liebe sendest. Er hat genug und braucht in diesem Moment keine mehr. Dann ist es ihm eigentlich schon zu viel und er kann es nicht brauchen. Deshalb geht er dann weg. Er meint es nicht böse, es ist nur zu viel des Guten. Sende dann diese Liebe in das morphogene Feld. Dort bewirkt es mehr als bei ihm.

    Danke für den Tipp, Morgan.
    In deinem Gespräch mit Vera sagtest du, wir Menschen könnten euch Wale unterstützen im Erhalten der Erdenergie, wenn wir lernen liebevolle Energien zu senden. Kannst du uns Hinweise dazu geben, wie wir das am besten machen können: Liebevolle Energien senden?
    Frag dazu Vera. Sie hat eine Meditation, in der Amma beschrieben hat, wie es geht. Aber ich kann es dir auch erklären. Atme tief ein und stell dir dabei vor, wie du Prana oder gute und liebevolle Energie einatmest. Lass sie durch dich gleiten. Beim Ausatmen kannst du dann diese liebevolle Energie mit einem Summen oder auch stumm aussenden. Stell dir vor, wie sie sich von dir aus wie ein Schleier ausbreitet. Zuerst überzieht sie deine nähere Umgebung. Beim nächsten Ausatmen dann den Ort in dem du wohnst. Dann immer weiter und weiter über das Land, über deine Nation, und wenn du möchtest um die ganze Erde. Das ist schon sehr viel für einen Menschen. Übe erst einmal indem du deine Umgebung mit liebevoller Energie versorgst. Erst nach und nach breite sie weiter und weiter aus. Und denke immer daran, das du für dich genügend Liebe einatmest. Sonst kommst du in eine Unterversorgung und das ist nicht Sinn der Sache. Laß auch das wie einen großen Kreislauf sein, in dem du eingebunden bist. Ein Kreislauf der Liebe. Zu dir, in dir, von dir weg. Wichtig ist es auch die Energie in dir kreisen zu lassen. Es beseitigt Blockaden in dir. Auch die Energien der Erde werden im Kreis bzw. Kreislauf wieder ins Gleichgewicht gebracht. Vielleicht kann dir Vera die Meditation von Amma mal zeigen. Amma ist eine kluge Frau und viel weiter als 100.000 Menschen auf der Welt zusammen. Sie kennt uns Wale und wir kennen sie. Sie ist Liebe pur. Verbindet euch mit dieser Energie, sie wirkt wie ein Katalysator.

    Oh, danke für diesen Tipp. Kann ich mit dieser Meditation auch mein inneres Gleichgewicht besser wahren und somit auch ausgeglichener nach außen sein?
    Ja klar. Versuche es. Du weißt das doch. Aber euer Ego, euer innerer Schweinehund, wie ihr es nennt, steht euch dabei oft im Weg. Den solltet ihr etwas „besser im Griff haben“, wie ihr Menschen das sagt. Im Griff haben ist nicht der richtige Begriff. Ihr solltet ihn unwichtiger werden lassen. Solltet eure Gewichtung anders verlagern. Was kann wichtiger sein, als Liebe auf der Erde zu verbreiten? Gerade jetzt in dieser Zeit der Zerstörung. Da ist Liebe als Ausgleich mehr als wichtig. Wir Wale werden immer weniger und können das Gleichgewicht nicht mehr alleine halten. Auch die Bäume, unsere Unterstützer unter den Pflanzen, tötet ihr in Massen. Daher brauchen wir euch Menschen mehr denn je. Euer Bewußtsein ist am erwachen – endlich. Lasst uns nicht im Stich. Lasst die Erde nicht im Stich. Sie ist eure Heimat.

    Hast du etwas mitbekommen von den Katastrophen in Japan? Die radioaktive Verseuchung betrifft ja alle Lebewesen der Erde. Magst du etwas dazu sagen? Können wir auch da helfen, in dem wir liebevolle Energien senden?
    Da auch die Meere betroffen sind, habe ich natürlich auch davon erfahren. Alle Lebewesen, seien sie auch noch so klein, sind davon betroffen. Es ist schrecklich was ihr Menschen anrichtet. Das soll keine Wertung sein, nicht euch gegenüber, die ihr helfen wollt. Aber wir Tiere sind entsetzt über euer Handeln. Mit Liebe alleine ist es nicht mehr getan. Ihr solltet auch handeln. Schließt euch zusammen, damit ein Unglück in diesem Ausmaß nicht mehr geschehen kann. Nicht im Kampf, natürlich auch hier in Liebe. Sendet eure Liebe über das morphogene Feld all jenen, denen Geld wichtiger ist als alles andere. Sendet ihnen eure Liebe. Erst wenn diese Menschen Liebe spüren, merken sie das es wichtigeres und bedeutenderes gibt als Geld. Geld ist nur ein schlechter Ersatz für die Liebe, die sie vermissen. Aber handelt auch in Liebe. Ihr habt viele Möglichkeiten eure eigene Spezies davon zu überzeugen, das dieser Weg eine Sackgasse ist, aus der niemand mehr lebend heraus kommt. Handelt in Liebe, aber bewegt euch. Tut alles friedfertige, das in eurer Macht steht. Als mentale Hilfe hüllt die Erde, die Meere und die Luft ein in ein Netz von Liebe. Sendet ihr heilende Energie. Einzeln oder in Gruppen, wobei Gruppen eine viel stärkere Energie senden können, aber das wisst ihr beide ja schon.

    Möchtest du mir sonst noch etwas mitteilen?
    Ja gerne. Das ich es sehr genieße, das ihr mich kontaktiert und befragt. Wenn sich die Menschen mit den Walen zusammen tun, könnt ihr viel von uns lernen. Hört auf uns zu jagen und zu töten. Wir sind schon viel zu wenige. Hört uns zu, wir sind sehr weise. Spürt unsere Liebe, die wir euch senden, die wir der Erde senden. Helft uns das kristalline Netz der Erde zu erneuern und zu erhalten. Das ist wichtig. Es sind die Adern, die die Erde mit Energie versorgen.

    In einem anderen Gepräch zeigte mir ein Wal eine gute Übung mit der die Menschen das Gleichgewicht der Energien auf der Erde wieder anpassen und so den Walen dabei helfen können.
    Hier die bebilderte Übung, für alle die mithelfen möchten, die Energien auf der Erde wieder in Gleichgewicht zu bringen.

    Energieausgleich für die Erde


    Singen für einen Wal.
    (by ElisaBirthe)

    Elisa hat den Part des Singens übernommen. Wenn ich mit oder für Morgan gesunden hätte, wäre sie vielleicht nicht mehr mit Menschen in Kontakt getreten - lach. Daher folgten nun Elisa´s Tiko´s mit Morgan:

    Vera hatte mir nicht nur den Link der Walschutzorganisation wdcs geschickt, das hätte mich schnell wieder zum Alltag übergehen lassen, sondern auch die Niederschrift ihrer Tierkommunikation mit Morgan. Ich las – und es war, als spräche Morgan dirket zu meinem Herzen. Morgans Schilderungen, wie quälend sie die Gefangenschaft erlebt, und ihre Hilferufe an uns Menschen erreichten meine Seele auf einer so tiefen Ebene, dass ich mehr tun wollte, als Geld zu spenden und eine Petition zu unterschreiben. Was kann ich für Morgan tun? Wie kann ich ihr helfen? Was ich geben kann, ist Zeit. Davon habe ich genug. Und weil ich gerade dabei bin, die mentale Kommunikation zu erlernen und einzuüben, beschloss ich, Morgan mental zu besuchen und sie selbst danach zu fragen.

    Donnerstag 09.03.2011: Jetzt, so spät am Abend, bin ich endlich ungestört, aber schon müde. Dennoch möchte ich kurz Kontakt mit Morgan aufnehmen und ihr Liebe senden. Ich stimmte ich mich auf das Orca-Mädchen ein, so wie wir das für die Tierkommunikation tun, klicke das Bild an und begrüße sie.

    Dann lausche ich ... fühle mich ein ...
    Ich spüre Apathie. Höre ein schwaches „Hallo.“ Keine Freude oder Interesse.

    E.: „Ich habe gelesen, was du Vera gesagt hast. Ich finde es sehr schlimm, was wir Menschen dir antun, und überlege, was ich für dich tun kann.“
    M.: „Ich will hier raus“

    E.: „Ja, du brauchst das freie Leben im Meer. Wir setzen uns dafür ein, gemeinsam mit anderen Menschen. Aber ich weiß nicht, wie es ausgehen wird.“
    Ich schicke Morgan meine Liebe und lausche. Aber ich spüre keine Resonanz.
    Nun fällt es mir schwer, mich zu konzentrieren. Deswegen entscheide ich, für Morgan zu singen. Ich singe ein Mantra ...
    Darauf empfange ich so etwas wie einen kleinen Beifall, sie wippt mit dem Kopf.

    E.: „Du kannst bestimmt viel besser singen als ich.“
    M.: „Das Singen ist mir vergangen. Und ich singe nicht allein, nur mit anderen Orcas gemeinsam.“

    E.: „Es tut mir sehr leid, dass Menschen das mit dir machen.“
    M.: „Ich will hier raus“

    E.: „Ja. Du hast ein Recht darauf. Ich hoffe, dass die Menschen, die sich für dich einsetzen, Erfolg haben. Dafür werde ich beten. Kann ich deine Langeweile etwas unterbrechen, indem ich mit dir rede?“
    Ich spüre: Traurigkeit und Apathie.
    Dann frage ich: „,Kannst du mir ein Bild deines Beckens schicken?“
    und empfange: Nichts.
    Mein Gefühl sagt mir dabei, dass das ihre Sicht des Beckens ist:
    Da ist nichts, da gibt es nichts zu zeigen. Ich sehe sie eine, zwei kurze Runden hin und her drehen, sich mal auf den Rücken drehen, spüre eine sehr, sehr tiefe Traurigkeit.
    Diese Traurigkeit greift auf mich über. Aber bevor sie mich ganz erreichen kann, entscheide ich, nochmal für Morgan zu singen:
    „Ich sehe die Schönheit , die Schönheit in dir ...“
    Daraufhin höre ich so etwas wie – nicht wörtlich, eher sinngemäß:
    M.: „Wenn du das ehrlich meinst, dann hol mich hier raus.“
    Meine Wahrnehmung ist, dass Morgan schon viel zu traurig und apathisch ist, um sich über meinen (etwas unbeholfenen) Kontakt zu freuen. Ich sollte ihr lieber nur zuhören, was sie zu sagen hat. Dazu bin ich jetzt aber zu müde. Ich verabschiede mich und verspreche, morgen wieder mit ihr in Kontakt zu treten. Außerdem lade ich sie ein, wenn sie will, mich in der Nacht in meinen Träumen zu besuchen.

    Tatsächlich sehe ich sie in der Nacht zwei oder dreimal, aber nur kurz.

    Freitag Abend, 10.03.2011: Wieder bin ich müde, aber einen kurzen Kontakt möchte ich versuchen.
    Diesmal reagiert Morgan mit einer leichten Freude auf mein „Hallo Morgan“, sie scheint darauf gewartet zu haben. Ich will versuchen, ihr zu lauschen, höre aber gleich ihre Frage:
    M.: „Singst du wieder für mich?“

    Das hatte ich nicht vor. Aber weil sie offenbar schon darauf gewartet hat – ich höre sinngemäß so etwas wie:
    M.: „Eine kleine Abwechslung, ein Schlaflied für einen Orca“ -,
    überlege ich kurz, was ich heute Abend für sie singen könnte und frage, ob ich vom Meer singen soll.
    Sicher bin ich nicht, ich meine aber, sie möchte vom Meer hören.
    Also singe ich ein Wasser-Mantra:

    Das Wasser will fließen, ins Meer sich ergießen.
    Das Wasser will fließen zurück in das Meer.
    Mutter Erde trage mich, dein Kind bin und bleibe ich.
    Mutter Erde trage mich zurück in das Meer.

    M.: „Du singst heute Abend viel schöner als gestern. Mit viel Liebe.“
    Und ich spüre: Freude und Sehnsucht, die Sehnsucht wallt immer wieder auf.
    M.: „ Ich will auch zurück in das Meer! Trage mich ... zurück in das Meer!!!“
    Darauf weiß ich nichts zu sagen. Ich singe einfach weiter.
    Undeutlich höre oder spüre ich ihre Frage:
    M.: „Du singst, als könntest du dich gut einfühlen. Wieso kannst du mich nicht befreien?“
    Damit fühle ich mich etwas hilflos. Ich bin auch schon wieder zu müde und will mich verabschieden.
    M.: „Das war aber kurz!“
    „Ja“ antworte ich, „aber ich komme wieder. Vielleicht morgen.“
    M.: „Und dann singst du mir wieder ein Schlaflied?“
    „Vielleicht kannst du mich ja auch ein Orca-Lied lehren“
    M.: „Wenn du das dann hörst.“

    Noch bin ich unsicher in der mentalen Kommunikation und stelle mir manchmal die Frage, ob ich tatsächlich einen Kontakt mit dem Tier habe oder mir nur alles einbilde. Spielt meine blühende Fantasie mir einen Kontakt vor? Gefühle nehme ich meistens deutlicher wahr. Kommen sie vom Tier? Wie kann ich da sicher sein? Aber was habe ich zu verlieren? Und vielleicht hilft es Morgan ja doch!

    Mit all meinen Zweifeln machte ich weiter. Ich vereinbarte mit Morgan, sie jeden Tag einmal für etwa zehn bis zwanzig Minuten mental zu besuchen, oder fast jeden Tag, so wie es für mich möglich ist. Mit ihr zu reden traute ich mir allerdings nur für wenige Minuten zu, denn es fällt mir schwer, mich nicht anstecken zu lassen von ihrer tiefen Traurigkeit. Doch weil ein paar Minuten am Tag zu wenig sind, um Morgan zu helfen, habe ich mit ihr vereinbart, für sie zu singen. Orcas kommunizieren miteinander in ihren Gesängen und Mütter singen für ihre Kinder und ich will dem jungen Orca-Mädchen etwas anbieten, was ihr das Leben in diesem engen Betonbecken vielleicht ein wenig erträglicher macht.

    Nach ein paar Wochen bat ich Vera um Unterstützung, weil meine Unsicherheit mich immer noch hinderte, in meine mentalen Kontakte mit Morgan zu vertrauen.
    Vera sprach mit Morgan und schickte mir ihre Niederschrift. Danach fühlte ich mich sicherer und konnte wieder unbefangen und offen für das, was vielleicht mental möglich ist, weiter machen.

    Fast jeden Tag wechsle ich nun ein paar Sätze mit Morgan, singe Lieder und Mantras für sie, und weil sie mich darum gebeten hat, auch mal mit ihr zu spielen, erfinden wir gemeinsam kleine, mentale Spiele.

    Ganz überraschend kommen mir, während ich mich für Morgan öffne und mich lauschend in sie einfühle, nun doch manchmal sehr klare Bilder, tiefe Gefühle, Worte oder Informationen, die andersartig sind und sich auch anders anfühlen als das, was mir so in den Sinn kommt, wenn ich meinen Verstand oder meine Fantasie arbeiten lasse. Hätte ich mir etwas ausgedacht, wäre etwas anderes dabei herausgekommen. Dann weiß ich, ohne es bezweifeln zu müssen, dass ich mit dem Orca-Mädchen verbunden bin.

    Auszug aus dem mentalen Kontakt mit Morgan am 24.05.11

    E.: “Hallo Morgan. Ich bin´s, Elisa.“
    Ich höre ein verhaltens, langsames, fast apathisches: „ oh ... hallo ... ich dachte schon, du hast mich aufgegeben …”
    (Ich rede fast täglich mit ihr, jetzt hatte ich aber drei Tage hintereinander keine Zeit dazu)
    E.: „Nein. Ich hab dir versprochen, fast jeden Tag zu kommen. An manchen Tagen geht es nicht. Gerade eben habe ich für dich gebetet.“
    M.: „Das habe ich mitbekommen. Du hast meinen Namen genannt. Danke, dass du für mich betest. Es würde helfen, wenn du das noch öfter tun könntest, jeden Morgen und jeden Abend. Und wenn noch weitere Menschen das tun könnten. Kannst du nicht deine Freunde darum bitten?“

    E.: „Leider kenne ich keine Menschen, die sich dafür die Zeit nehmen wollen oder können. Sie haben alle so viel zu tun. Unser Leben ist so kompliziert geworden.“
    M.: „Und mir habt ihr Menschen alles genommen, was mein Leben komplex gemacht hat. Nichts ... nichts gibt es hier für mich zu tun ... nichts ...“
    Ich spüre eine tiefe Verzweiflung und Traurigkeit.
    Morgan beschäftigt sich selbst, denn eine Kommunikation mit den Menschen hier ist ihr nicht möglich: http://www.youtube.com/watch?v=ruUQUWO0xVY&feature=mfu_in_order&list=UL

    E.: „Das tut mir sehr leid. Deswegen bin ich ja jetzt hier.“
    Damit das Hineinfühlen in diese Verzweiflung mich nicht mit nach unten zieht, beginne ich wieder zu singen. Zuerst singe ich ein fröhliches Frühlingslied, spüre aber bald, dass sie die Fröhlichkeit nicht gut annehmen kann in ihrer Lage.
    M.: “Wenn ihr Menschen so leicht und fröhlich seid, warum sperrt ihr mich ein? ... Wut ... ich platze bald, weil ich mich nicht bewegen kann ... tote Fische fressen – ich will jagen ... nach lebenden Fischen. Mein Körper braucht die Jagd!“
    Ich kann eine Wut spüren, die bald zu einer großen Explosion führen kann.

    E.: “Ja, das ist schlimm. Und wir haben nicht das Recht, dich gefangen zu halten. Aber ich habe keine Möglichkeit, dich frei zu lassen.“
    M.: “Verwechselt das nicht mit Hass oder Rache, das ist es nicht, wenn ich irgendwann platze und aggressiv werde. Es ist ein verzweifelter Versuch, meinen Bedürfnissen nach zu leben.“

    E.: „ ... lass mich für dich singen.“
    Ich spüre so was wie: „ ... besser als das Nichts ...“
    und singe (einen Text, den ich mir für sie ausgedacht habe zu der Melodie „Weißt du wieviel Sternlein stehen...“: „Lass uns träumen von den Meeren - von dem weiten Ozean - von den Walen, die dort schwimmen - und von deinem Orca-Clan - denn auch du wirst wieder frei sein - eines Tag’s wirst du dabei sein - wieder schwimmen durch die Meere - frei mit deinem Orca-Clan“ )
    Jetzt kann ich Morgans Sehnsucht spüren nach ihrer Orca-Gemeinschaft ... ... ...

    Als ich mich verabschieden will, spüre ich ihre Verzweiflung wieder aufflackern.
    M.: “So kurz? Bitte bleib noch. Ich habe sonst nichts ...“

    E.: „Gibt es nicht manchmal jemanden, der mit dir spielt?“
    M.: „Manchmal macht eine Pflegerin so was, was sie für Spiel hält. Aber sie stellt sich nicht auf mich ein. Sie tut, was sie für gut befindet, ohne mich zu fragen. Du frägst mich, du fühlst dich ein, auch wenn du mich nur undeutlich wahrnimmst, schon diese Absicht tut mir gut ...“

    E.:“O.k. Ich versuch mal wieder, dir etwas aus meinem Herzen zu schicken. Lassen wir uns überraschen, was zu dir kommt ...“ (das ist eines der kleinen, mentalen Spiele, die wir uns miteinander ausgedacht haben. Aus meinem Herzen sehe ich viele kleine bunte Fische heraus und zu Morgan hin und um sie herum schwimmen. Sie sehen aus wie Fische in einem Aquarium.
    Im ersten Moment freut sich Morgan: ... lebende Fische ... jagen ...
    Aber schon kommt wieder die Verzweiflung
    M.: „In diesem engen Becken kann ich nicht jagen.“

    E.: “Kannst du dich mental ins Meer versetzen für die Jagd? Oder kannst du mir ein Bild zeigen, wie du früher im Meer gejagt hast?“
    Ich spüre, wie Morgan es kurz versucht, aber schon bald damit aufhört.
    M.: „Es macht mich nur traurig.“
    Also lassen wir das.
    Ich singe noch ein Lied für Morgan, ein Mantra an die Mutter des Lebens (“Jai Amba Bhavani Ma ...“), es ist wie ein Wiegenlied, wie ein Vertrauen auf die mütterliche Liebe des Lebens.
    Und dann verabschiede ich mich für heute.

    Auszug aus dem mentalen Kotakt mit Morgan am 02.06.11

    E.: „Wenn ich so unruhig bin und unkonzentriert, empfängst du dann, was ich dir mental zusende, nur verschwommen?“
    M.: „Ja, aber das macht nichts, ich lausche dann in dein Herz.“

    E.: „Mein Herz ist dann aber auch ziemlich schwer zugänglich.“
    Während ich das sage, erinnere ich mich an ein Bild aus einer meiner schamanischen Reisen: mein Herz als ein altes, windschiefes Haus, das Türschloss verrostet und davor ein großer Haufen Müll ...
    M.: „Für dich. Du musst dann erst mal entrümpeln und die Tür zu deinem Herzen ölen, damit du sie wieder öffnen kannst. Aber nicht, weil dein Herz verschlossen ist. Dein unruhiger Verstand macht das viele Gerümpel, das dir den Zugang zu deinem Herzen blockiert. Ich schaue einfach unter die Oberfläche in dein Herz hinein.“

    E.: „Kannst du das?“
    M.: „Wale und Delfine können das, wenn ein Mensch ihnen ihr Herz öffnet. Und du öffnest mir dein Herz, wenn du dich für die Tiko mit mir verbindest.“

    E.: „Und was siehst du in meinem Herzen?“
    Ich bekomme das Bild vom Innenraum einer Höhle. Sie erinnert mich an eine Tropfsteinhöhle. Alles ist in ein orangerotes Licht getaucht, an manchen Stellen strahlend und klar, an anderen eher gedämpft und an einigen Stellen schattig. Es wirkt auf mich ruhig und warm, auch die dunklen Stellen haben nichts Schlimmes, eher etwas Friedliches, sind vielleicht ein wenig unlebendig, wie schlafend.
    E.: „Wie gefällt dir, was du da siehst?“
    M.: „Ich mag es sehr. Es erinnert mich an Korallenriffe. Die finde ich wunderschön.“

    E.: „Kann ich in dein Herz schauen, wenn du das erlaubst?“
    Sofort taucht ein Bild auf:
    Strahlendes Blau. Ein warmes, helles Blau, etwas heller als Königsblau. Links außen sind einige Felder blass hell blau. Das strahlende Blau hat eine Kirstallstruktur. Es ist etwa so, als betrachte ich einen riesengroßen, klaren, blauen Kristall, aus dem unzählige junge Kristalle wachsen. Wunderschön. Aber es ist nicht hart und kalt und starr wie ein Kristall sondern weich wie ein Gel und in einer leichten, wellenartigen oder pulsierenden Bewegung. Es vermittelt mir ein Gefühl von einer sehr weisen Liebe.
    Leider kann ich das Bild nicht lange halten. Ich bedanke mich bei Morgan für dieses schöne Erlebnis und frage sie, ob wir heute mal gemeinsam singen wollen.
    Im Empfangen bin ich jetzt wieder unklar und verschwommen. Ich meine, sie stimme zu. Ich stimme ein Lied an und mache Pausen dazwischen für ihren Gesang. Ich höre nichts von ihr, habe nur das undeutliche Empfinden, dass sie auf ihre Weise und für mich nicht hörbar singt ...

    Über die Monate, in denen wir nun fast täglich in mentalem Austausch miteinander sind, ist eine innige Beziehung entstanden zwischen dem Orca-Mädchen und mir.
    Längst bin nicht mehr nur ich die Gebende. Von dem Orca-Mädchen kommt soviel Liebe zu mir, dass ich mich reich beschenkt fühle. Und davon werde ich im im zweiten Teil berichten.


    Morgan´s Namen
    (by Vera)

    In einigen Tiko´s hatte Morgan uns andere Namen für sich genannt. Der Name Morgan gefiel ihr nicht. Es war der Name, den Leute ihr gegeben hatten, die sie gefangen hielten. Sie wollte gerne anders genannt werden. Zu Beginn meiner Kontakte mit ihr sagte sie mir, das sie lieber Orcara heißen würde, weil dieser Name sie nicht an ein Leben in Gefangenschaft erinnert. Monate später erhielt ElisaBirhte ihren richtigen Namen. Den Namen, wie sie in ihrem Clan hieß, wie man sie unter Walfischen rief. Es war nicht leicht die Wallaute in menschliche Worte zu übersetzen. ElisaBirhte hatte den Versuch gewagt, aber verschiedene "Übersetzungen" dabei herausbekommen. Daher fragte sich mich, ob ich mit Morgan sprechen könne, um ihr zu bestätigen, welcher Name denn nun der richtige sei. Gerne ging ich wieder mit Morgan in Kontakt.
    P.S. Im Text werde/n ich/wir sie weiter Morgan nennen, da es sonst zu Verwechslungsmöglichkeiten kommen könnte. Im persönlichen Kontakt mit Morgan nennen wir sie bei ihren Wunschnahmen. Bei Manifestationen und "Wünschen an´s Universum" benutzen wir ihren öffentlichen Namen "Morgan" um auch "kosmische" Verwechslungen auszuschliessen.
    Doch nun die Tiko´s, in denen sie ihre wirklichen Namen verriet.

    Die erste Umbenennung erfolgte schon in meiner ersten Tiko mit Morgan im März 2011.

    Hallo Morgan
    Hallo, Vera

    Hast du Lust und Zeit ein wenig mit mir zu plaudern?
    Ja gerne.

    Woher weißt du wer ich bin?
    Wir Wale kennen dich alle.

    Wieso kennt ihr mich?
    Weil du eine von uns bist.

    Wie meinst du das, Morgan? Darf ich dich Morgan nennen, oder soll ich dich anders ansprechen?
    Mein Name ist Orcara. Morgan nennen mich meine Peiniger. So will ich nicht heissen. Orcara ist mein richtiger Name. Du hast schon einmal mit Walen geredet. Wir Wale sind untereinander vernetzt. Daher kenne ich dich. Schön, deine persönliche Bekanntschaft zu machen.
    Sie meint damit wohl meinen intensiven Kontakt mit einem Wal, den ich vor mehr 1 Jahr hatte. Dieser Wal hatte mir schon von der Bedeutung der Wale für die Erde erzählt.

    Gleichfalls Orcara. Wie geht es dir?
    Ich vermisse meine Gefährten. Ich bin hier sehr alleine. Das ist grausam. Wir Wale sind Gesellschaftstiere. Wir können nicht gut alleine sein. Das ist nicht gut für uns.
    Ich fühle eine tiefe Traurigkeit, die sie mir sendet.

    Arme Orcara. Es gibt ganz viele Menschen, die sich dafür einsetzen, das du wieder frei gelassen wirst. Ich hoffe, das wir damit Erfolg haben. Denn es gibt auch Menschen, die dich gefangen halten wollen.
    Ich weiß (antwortet sie tief betrübt). Ich lebe schon so lange hier in Gefangenschaft. Wenn sie mir wenigstens andere Orcas zur Gesellschaft geben würden. Alleine sein ist für mich sehr schlimm – wie auch für alle Wale meiner Art. Wir brauchen einander, dringend. Es ist gut mit dir reden zu können. Wenigstens etwas Gesellschaft. Können viele Menschen mit Tieren reden, so wie du?

    Nein, leider nicht. Ich versuche es ihnen beizubringen. Viele wissen nicht mal das es möglich ist, oder denken es ginge gar nicht, das Menschen auf diese Weise mit Tieren reden.
    Spinnen die? Wir Wale reden oft auf diese Weise miteinander. Die arkustischen Signale dienen lediglich der Orientierung, wo wir uns befinden. Wichtige Informationen tauschen wir gedanklich aus. Aber dazu brauchen wir Sichtkontakt. So ähnlich wie du jetzt, nur das wir keine Bilder haben, sondern Sichtkontakt unter Wasser. Alles weitere geht rein durch unsere Gedankenkraft. Wir können da noch viel mehr. Weißt du das?

    Nur ganz wenig. Magst du mir erzählen, was ihr damit alles noch machen könnt und macht?
    Gerne, wenn es dich interessiert.

    Die Fortstetzung dieses Gespräches steht unter: Warum Walschutz wichtig ist oder die Bedeutung der Wale für die Erde. (Vera)
    Auch der Part Warum Morgen strandete. (Vera) stammt aus diesem ersten Kontakt.

    Doch nun erst mal wieder zurück zu Morgan´s Namen. Ihren Wal- oder Clannamen hat sie uns im Juni 2011 verraten. Wer einmal die Gesänge von Orca´s angehört hat (im Internet findet man Aufnahmen) weiß wie man ihren Namen ausspricht.

    Die Elisa hat mir erzählt, das du einen anderen Namen möchtest.
    Ich habe einen anderen Namen. Orcara ist der bzw. mein Wunschname für Menschen. Der andere ist mein Walfamilienname. Elisa hat ihn verstanden.

    Ja, ich weiß. Ich bin schlecht im empfangen von Namen. Ich verstehe sie nur annähernd, selten genau. Möchtest du mir deinen richtigen Namen trotzdem sagen? Denn auch Elisa ist unsicher, ob sie dich richtig verstanden hat.
    Sie hat, sie hat.

    Aber sie hat mir verschiedene Namen genannt.
    Oh, hat sie?

    Ja, bitte, bitte sag ihn mir auch.
    Ich höre ein pfeifendes, gezogenes: Tiiiiembukuuulà.

    Timbukala? (ich verzichte bei der Schreibweise auf die richtige Betonung und Dehnung der i und u. Alle, die diesen Text lesen, wissen wie man es ausspricht.)
    Ja. Sie macht einen Luftsprung.

    Oder Timbuktala?
    Nein, Timbukula ist besser. Er hört sich weicher an. Findest du nicht?

    Ja, Timbukala (ich ziehe das i und das u) hört sich nach Wasser an und nach Walfisch.
    Sie lacht. Ja, besser als Orcara, findest du nicht?

    Ja, besser als Orcara.
    Nun kennt ihr meinen richtigen Namen. Den verrate ich nicht jedem Menschenkind.

    Ach Timbukula, ich hoffe so sehr das du bald wieder im Meer frei sein wirst.
    Warum macht ihr Menschen das? Das ihr ein Lebewesen einsperrt?

    Weil Geld mehr zählt als Liebe und Verstand. Auf jeden Fall für einige Menschen. Wie hältst du das aus?
    Nur schlecht. Ich hoffe weiterhin und so lange ich Hoffnung habe, sterbe ich nicht.

    Du bist sooo schön und noch so jung.
    Ja, ich möchte gerne selbst mal Babys haben. Ein kleines Walfischbaby. Das ist ein großer Wunsch von mir.
    Ich sehe ein Bild von ihr mit einen Walbaby, wie sie zusammen mit dem Clan im Meer schwimmen.

    Ich hoffe, das du viele Walfischbabys groß ziehen kannst. Leider habe ich schon lange keine Neuigkeiten mehr darüber gehört wie es mir dir weiter gehen soll.
    Ich weiß. Elisa auch nicht. Schade. Ich sehne mich so nach meiner Freiheit. Kannst du keine Kampagne starten in der du die Gespräche mit mir veröffentlichst?

    Das ist schwierig. Dazu müßte ich Leite von der Presse kennen, die diese veröffentlichen. So könnte ich viele Menschen erreichen.
    Und auf deiner Internetseite?

    Das sehen nur sehr wenige Menschen. Aber ich könnte es versuchen.
    Dann mach das.

    Ok, soll ich unser Gespräch komplett einstellen. Mit alles was du mir erzählst?
    Ja, und wenn Elisa möchte auch ihre Gespräche.

    Wie soll ich dich in der Öffentlichkeit nennen?
    Morgan. So kennen sie mich. Du kannst ihnen ruhig sagen, das ich eigentlich Timbukula heiße. Aber ich glaube das interessiert die Menschen nicht wirklich.

    Möchtest du noch etwas sagen, das ich veröffentlichen soll?
    Ja. Bitte ihr lieben Menschen. Es ist sehr wichtig für mich, das ich in freier Natur leben kann. So wie ich jetzt lebe hat mein Leben keinen Sinn und es ist nur ein Tod auf Raten. Laßt mich frei. Gibt es etwas schöneres als einen freilebenden Wal bei seinen Spielen zu beobachten? Bei seinen Luftsprüngen? Ich möchte wieder spielen, mit meinen Kameraden, die ich so sehr vermisse. Ich möchte wieder vor Freude in die Luft springen, einfach so, weil es mir gut geht. Die Erinnerung daran schmerzt, obwohl es eine schöne Erinnerung ist, ohne die ich schon lange tot wäre. Sie hält mich am Leben, aber sie verblasst jeden Tag ein Stückchen mehr. Ich liebe das Leben, aber nicht die Gefangenschaft. Ich bin es gewohnt viele Kilometer schwimmen zu können. Hier im Becken kann ich nicht mal ein paar Meter schwimmen. Habt Mitleid mit mir. Wir Wale sind sehr soziale Wesen. Ihr könnt mich doch nicht in der Einzelhaft sitzen lassen, wie einen Verbrecher. Ich habe nichts getan. Wir Wale sind denkende Wesen mit einer hohen Intelligenz. Seht bitte das in uns und nicht einen leblosen Fisch. Damit möchte ich die Fische nicht beleidigen. Sie sind unsere Freunde. Ich meine damit, das ich kein toter Fisch bin. Ich bin ein lebendiger Wal. Ich möchte tanzen und springen und habe es nicht verdient eingesperrt zu werden. Habt ein Einsehen, habt Erbarmen, lasst mich frei.
    Sendet mir Liebe, damit ich das Gefängnis überleben kann. Sendet meinen Peinigern Liebe, damit die Liebe ihr Herz erweicht. Ich spreche hier im Namen von vielen Walen, nicht nur in meinem eigenen. Seht uns als denkende und fühlende Wesen. Dann könnt ihr uns nicht mehr einfach einsperren, oder?

    Ich danke dir für das Gespräch mit dir und sende dir ganz viel Liebe. Ich weiß, das ihr nicht nur denkende, sondern sehr tiefgründige Wesen seid, vor denen man viel mehr Respekt und Ehrfurcht haben sollte.
    Danke für dein Wissen. Ich dir auch. Gute Nacht, Vera.
    Gute Nacht, Timbukula.

    Doch nun weiter mit ElisaBirthe´s Kontakte zu Morgan und ihrem Clan.


    Eine innige, mentalen Freundschaft wächst heran.
    (by ElisaBirthe)

    Immer wieder fragte Morgan mich, ob ich ihr etwas von ihrer Orca-Familie mitteilen könne. Sie hoffte so sehr darauf, dass ihre Familie ihr irgendwie helfen könne, diese schrecklich quälende Zeit in dem viel zu engen Becken besser ertragen zu können, und sie glaubte fest daran, dass ihre Familie in ihrer Nähe sei. Es machte mich ganz traurig, denn wie sollte ich etwas über ihre Familie erfahren?
    Anfang Juni 2011 hatte ich die Idee, eine schamanische Reise zu unternehmen und mein Krafttier darum zu bitten, mich zu Morgans Clan zu bringen.

    Hier ein Auszug aus dieser schamanischen Reise:

    Ich sehe mich im Meer unter der Wasseroberfläche. Mein Krafttier ist schräg hinter mir, bleibt etwas weiter zurück. Da kann ich rechts neben mir in einiger Entfernung mehrere Orcas sehen. Ich sehe sie nur schemenhaft, so undeutlich, dass ich nicht zählen kann, wieviele es sind, "weiß" aber, dass es die Orcas aus Morgans Familie sind. Mein Krafttier bestätigt mir das. Ihre Gegenwart spüre ich als warm, sehr kraftvoll, weise und ruhig, aber ich spüre auch: eine – ich nenne es mal – Besorgheit und zurückgehaltenen Zorn.
    Sie begüßen mich. Das spüre ich wie eine warme, liebevolle und freudige Welle zu mir herüberkommen.
    O.: „Danke, dass du da bist. Wir sind sehr froh und dankbar dafür, dass du Morgan hilfst.“

    E: “Morgan fragt, ob ihr etwas sagen könnt, was ihr die Zeit in Gefangenschaft leichter machen kann.“
    O.: „Sag ihr, dass wir immer in ihrer Nähe sind. Wir senden ihr unserer Liebe. Sie kann sie leider nur sehr schlecht empfangen durch das Gefangensein.“

    E.: „Gehört die Gefangenschaft zu ihrem Lebensplan?“
    O.: „Das hat sie so nicht geplant. Und doch ist es eine Erfahrung, die für ihren Lebensplan wichtig ist.“

    E.: „Wie?“
    O.: „Unsere Lebensaufgabe können wir nur mit euch Menschen gemeinsam erfüllen. Morgan will euch dafür gewinnen, mit uns Walen, Delfinen, Orcas zusammenzuarbeiten. Sie kann jetzt die Zeit in Gefangenschaft dazu nutzen, euch Menschen zu studieren. Sag ihr, es gibt dort für sie nur scheinbar nichts zu tun, denn sie kann lernen, tief in die Herzen der Menschen zu schauen.“

    E.: „Sie sagte mir, dass sie das kann, dass alle Wale, Delfine und Orcas das können.“
    O.: „Ja, das können wir. Wir schauen so tief, dass wir in jedem Menschen den Kern erkennen können, die Liebe. Aber wir wissen zu wenig über euch, weil wir nur selten Kontakt haben mit einem Menschen. Morgan sieht jetzt jeden Tag Menschen und kann viel über sie erfahren. Sie kann, wenn sie in ihre Herzen schaut, herausfinden, wieso ihr euch oft so schwer damit tut, diese Liebe, die doch da ist, zu leben.“

    E.: „... wenn die Menschen ihr Herz für Morgan öffnen. Aber viele Menschen werden das nicht tun ...“
    O.: „Bei diesen Menschen kann Morgan an der Oberfläche lesen lernen, was ihre Herzen verschließt, was es vorher zu transformieren gilt. Ihr würdet das Aura-Lesen nennen. Morgan kann herausfinden, was euch bewegen kann zum Handeln oder was euch dabei im Weg ist. Das ist sehr wichtig. Denn wenn wir euch zu einer Zusammenarbeit mit uns bewegen wollen, müssen wir wissen, wie und womit wir euch dafür gewinnen können. Und das ist bei jedem Menschen etwas anders, jeder hat seine Beweggründe und seinen Müll. Deshalb ist es so wichtig, ganz viele Begegnungen mit Menschen zu haben. Wenn Morgan sich darauf einlassen kann, trotz all ihrem Leid die Zeit in Gefangenschaft dafür zu nützen, die Menschen zu studieren, wird sie einmal in ganz besonderer Weise helfen können bei der Erfüllung unserer Lebensaufgabe.“

    E.: „Ich werde ihr das sagen. Aber sie leidet sehr. Sie kann sich ja kaum bewegen.“
    O.: „Sag ihr: Wir schicken unsere Energie zu ihr, um sie zu unterstützen, und unsere Liebe. Sag ihr: diese Aufgabe anzunehmen, die Menschen genauer zu erforschen, kann es leichter für sie machen, denn sie hat dann etwas zu tun, was wichtig ist; sie kann ihre Aufmerksamkeit vom Leiden weg darauf richten; vielleicht kann sie sogar Gefallen an dieser Aufgabe finden.“

    E.: „Wißt ihr, ob sie wieder frei sein wird?“
    O.: „Nein, das wissen wir nicht. Denn es hängt von euch Menschen ab. Wir wissen nicht, wie ihr entscheiden werdet.“

    E.: „Ich habe im Internet gelesen, dass daran gedacht ist, Morgan in eine abgegrenzte Meeresbucht zu bringen. Sie wäre dann immer noch nicht frei, aber wenigstens im Meerwasser, mit viel mehr Platz, zusammen mit weiteren Orcas.“
    Wie eine Antwort dazu, von der ich nicht weiss, woher sie kommt, sehe ich jetzt ganz undeutlich so etwas wie eine mögliche Zukunft:
    ... aus dieser abgegrenzten Meeresbucht wird Morgan ausbrechen können ...

    E.: „Wird sie sich selbst befreien können?“
    Noch undeutlicher sehe und spüre ich – eigentlich „weiß“ ich es eher ohne zu wissen, woher ich es weiß – eine Naturkatastrophe, die alle Begrenzungen hinwegreissen wird – Morgan wird frei sein – aber ich kann nicht erkennen, ob sie dann noch in einem Körper sein wird.
    Von den Orcas kommt dazu keine weitere Information. Ich frage mich, ob sie mir nicht mehr sagen wollen oder dürfen oder es nicht wissen oder ob ich gar nicht mehr erfahren will. Was ich dabei spüre, ist: Es ist nur eine mögliche Variante der Zukunft. Es steht also noch nicht fest, ob es so kommen wird. Und es gibt noch weitere mögliche Varianten der Zukunft. Eine davon ist, dass wir Menschen Morgan frei lassen, zurück in das Meer, und darauf sollten wir unsere ganze Aufmerksamkeit richten ...

    E.: „Wird Morgan noch Gelegenheit haben, das Wissen, das sie jetzt sammeln kann, einzubringen?“
    O.: „Ja, das wird sie. Und auch du wirst dann eine wertvolle Hilfe sein.“

    E.: „Ich? ... Wie?“
    O.: „Du wirst die Menschen zur Zusammenarbeit mit uns bringen. So, wie Morgan das auf Seiten der Wale tun wird, so wirst du das auf Seiten der Menschen tun. Deine Übung in der mentalen Kommunikation mit uns Walen wird da sehr wertvoll sein.“

    E.: „Naja ... ich bin darin nicht besonders gut ...“
    O.: “Du wirst singen. So, wie du jetzt für Morgan singst.“

    E.: „Und mit Singen werde ich etwas bewirken?“
    O.: “Das weißt du doch. Deswegen tust du es ja. Du wirst mit deinem Gesang die Verbindung zwischen Menschen und Walen unterstützen.“

    E.: „Muss ich dazu Walgesang lernen?“
    O.: „Du wirst deinen besonderen Gesang dafür finden.“

    E.: „Wo finde ich den?“
    O.: „Das können wir dir nicht sagen. Wenn es für dich an der Zeit ist, wirst du ihn finden. Und du wirst es wissen.“

    Jetzt wird es mir zu viel. Ich kann nicht länger im Kontakt bleiben.
    O.: „Wir danken dir. Geh jetzt und richte Morgan aus, was wir dir gesagt haben. Sag ihr, dass wir immer bei ihr sind mit unserer Liebe. Und sag ihr, dass sie mit dir gemeinsam lernen und üben kann, mental mit uns in Kontakt zu sein und unsere Liebe zu spüren. Denn was sie hindert, ist nicht das Betonbecken. Sie hat schon recht: auf unsere gewohnte Weise können wir uns nur über das freie Wasser der Meere austauschen. Aber ebenso, wie du die für dich ungewohnte mentale Kommunikation lernen kannst, so kann Morgan das auch. Von deinen Übungen her weißt du: Wenn es dir nicht so recht gelingt, dann deswegen, weil du emotional nicht im Gleichgewicht bist, du bist vielleicht zu nervös oder mal verärgert, vielleicht mal zu sehr traurig oder voller Sorgen ...
    Morgan fühlt sich sehr schlecht. Ihre Verzweiflung, ihre tiefe Traurigkeit, die Isolation, ihre Wut darüber ... das hindert sie. Übe mit ihr gemeinsam. Es wird ihr helfen und dir.

    E.: „Na, ob ich das hinkriege ... Ich werds versuchen.“
    Damit verabschiede ich mich von den Orcas und bitte mein Krafttier, mich zurückzubringen ...

    Mentale Kommunikation mit Morgan am 18.06.11

    E.: Hallo, Morgan. Ich bins, Elisa.
    M.: Hallo Elisa
    Ich überlege, worüber wir gestern miteinander gesprochen haben, um daran anzuknüpfen, kann mich aber nicht mehr erinnern und hab auch nichts notiert. Schon vor der Tiko habe ich lange überlegt. Weil ich aber nichts gefunden habe, hab ich mit der Tiko begonnen in der Hoffnung, mich im Kontakt zu erinnern ...
    M.: „Du hast danach zuviel gegrübelt, jetzt will dein Verstand mal Pause machen. Spür einfach ...“
    Weil ich aber mich erinnern können will - das muß mir doch gelingen! – komm ich nicht ins Spüren.
    M.: „Lass deinem Verstand mal eine Pause ... spür ...“
    Dann fange ich eben an mit Singen, vielleicht komme ich darüber ins Spüren.
    Ich singe (ein Lied von Arunga Heiden: “Mein Herz will lauschen der Wellen Rauschen, mein Herz will sehen der Winde Wehen, mein Herz will spüren, Erde berühren ...“)
    und erinnere mich wenigestens daran, dass ich das auch gestern gesungen habe.
    M.: „ ... die Sehnsucht deines Herzen ...“

    E.: „Kannst du sie sehen? Wie siehst du sie?“
    Vor mir sehe ich, wie sich ein Faden aus meinem Herzen herausspinnt, er ist zuerst hell blaugrün, türkis, wird dann warm sattgrün, ich sehe einen meiner Halbedelsteine vor mir, der diese Farbe hat mit kleinen erdfarbenen Einsprenkelungen; dann ist der Faden moosgrün mit den Farben der Erde gemischt ...

    E.: „Magst du mir die Sehnsucht deines Herzens zeigen?“
    Als Antwort sehe ich:
    weiß ... leicht und luftig wie ein Wind ... leicht sein ... dann einen weißen Wirbel ... kraftvoll und voller Bewegung ... es mischt sich violett dazu ... die Sehnsucht nach ihrer Familie ...

    E.: „Magst du mit mir zusammen in mentalen Kontakt mit deiner Orca-Familie gehen?“
    M.: „Ja!“ das kommt fast heftig.

    E.: „Dann zeig mir jetzt deine Familie, so wie du sie in Erinnerung hast.“
    Undeutlich sehe ich uns im Meer, rechts Morgan, ich etwas schräg dahinter, und links im Meer ihre Familie. Morgan wird unruhig. Ich spüre, wie sie hinüber will zu ihrer Familie, mit Leib und Seele will sie dahin.

    E.: „Du kannst nur mental zu ihnen.“
    Aber mein Eindruck von Morgan ist, dass es sie fast zerreisst, seelisch wie körperlich. Deshalb rufe ich sie zurück. Sie ist enttäuscht.
    Wir reden ...

    Ich merke, wie ich, während wir miteinander reden, das vorhin Gesehene in meinem Gedächtnis festhalten will, um es nicht gleich wieder zu vegessen. Diesmal will ich gleich nach dem Kontakt alles notieren, doch schon jetzt beginnt es, sich zu verwirren ...
    M.: „Du denkst schon wieder zu viel. Du bist nicht mit deinen Gefühlen bei mir.“

    E.: „Entschuldige bitte, ich will es mir nur einprägen ...“
    M.: „Das ist unwichtig. Spüren ist wichtiger.“

    E.: „Da hast du recht. Aber ich brauche das, weil ich die tiko noch lerne und noch einüben muß ...“
    M.: „Sehr kompliziert macht ihr Menschen das!“

    E.: „Ja. Und schon hast du wieder etwas über uns Menschen gelernt.“br>
    M.: „Du bist ein Schlitzohr. Und du kannst mit mir lernen, im Fühlen zu bleiben, Denkpausen länger zu halten ...“

    E.: „Na fein, da lernen wir beide.“
    M.: “Lass uns nochmal in mentalen Kontakt zu meiner Familie gehen.“

    E.: „Warte bitte, bis du ruhig bist ... bis du sowas spürst wie ein Einverständnis damit, dass du körperlich in diesem Becken bleiben mußt, dass du nach dem mentalen Kontakt wieder in diesem Becken sein wirst mit Leib und Seele. Oder so ähnlich.“
    M.: „Ja, schon gut ... Ich bin soweit.“

    E.: „Dann lass uns zuerst nochmal die Verbindung zwischen dir und mir spüren.“
    Ich sehe, wie sich die beiden Fäden verflechten:
    Morgans Faden von dunkelviolett bis weiß schillernd,
    mein Faden von moosgrün und erdbraun bis hell türkis ...
    zu einem dicken, transparent farbig schillernden Seil verzwirlen sie sich.

    E. . „ Das scheint stabil. Jetzt zeig mir wieder deine Familie.“
    Diesmal spüre ich, wie Morgan ruhig bleibt. Von der Orca-Familie spüre ich eine warme Welle zu Morgan hinfließen. Dann wallt etwas auf: eine Mischung aus Freude, Sehnsucht, Hoffnung, Traurigkeit ... eine ganz besondere Innigkeit …
    M.: „Da ist meine Mutter!“
    Als ich Morgan hinüberschwimmen sehe, ziehe ich mich etwas zurück. So spüre ich nur ganz schwach, mehr will ich davon nicht spüren, das ist für Morgan bestimmt: ein Welle von ihrer Mutter ... sanft, warm, traurig, froh ... Morgan schwimmt in dieser Welle. Nach einer Weile löst sie sich und schwimmt zu den anderen Orcas. Ich ziehe mich noch weiter zurück. Da ist auch Morgan aus dem mentalen Kontakt zurück.
    M.: „Wenn du nicht an meiner Seite bleibst, bin ich in Versuchung, nie mehr in meinen Körper zurückzukehren. Aber dann hätte ich meine Lebensaufgabe nicht erfüllt, also bin ich jetzt wieder hier.“

    Ich singe wieder für Morgan. Und während ich singe, will ich schon wieder in Gedanken Notizen machen, um mich nachher noch erinnern zu können.
    M.: „Du bist wieder nicht bei mir.“
    E.: „Ertappt.“ Ich lache und singe weiter.
    M.: „Schon erstaunlich, du kannst von etwas singen und gleichzeitig an etwas anderes denken.“
    E.: „Wieder etwas über die Menschen gelernt.“ Ich singe weiter.
    M.: „Danke. Aber wenn du mit deinen Gefühlen bei dem bist, was du tust, fühlt es sich für mich viel besser an.“
    Jetzt konzentriere ich mich auf das, was ich singe
    (das Lied der Maori: „epo-i tai tai e ...“, das in etwa bedeuten soll: „es kam eine große Flut und wir haben überlebt“). Ich konzentriere mich auf Wasser und auf Überleben ... Während ich konzentriert singe, mal sanft, mal kraftvoll, stelle ich mir Meerwasser vor und die Zuversicht zu überleben ... So singe ich noch ein Weile.
    M.: „Das war ein schöner Gesang.“
    Und damit verabschiede ich mich für heute.

    Ich sehe, wie wir die Fäden lösen. Morgan zieht ihren Faden zurück, ich meinen. Eine zart schimmernde Lichtspur bleibt zwischen uns zurück.


    Schamanische Reise zu Morgan´s Clan - 12.10.2011
    (by ElisaBirthe)

    Heute hat der in den Niederlanden zuständige Minister seine Entscheidung mitgeteilt, das Orca-Mädchen, das sie Morgan nennen, in den LoroPark nach Teneriffa bringen zu lassen. Ob jetzt noch eine Chance für Morgan besteht, eines Tages wieder im Meer zu leben, frei und mit ihrer Orka-Familie zusammen, weiß ich nicht. Ich bin verzweifelt vor Kummer und Sorge um Morgan. Was kann ich jetzt noch für sie tun?
    Ich habe Morgan versprochen, heute mit ihr zu reden. Was soll ich ihr sagen?
    Ich weiß es nicht. Einerseits will ich ihr die Hoffnung nicht nehmen, solange auch noch eine winzig kleine Chance besteht, andererseits möchte ich, dass sie vorbereitet ist und damit umgehen kann, was jetzt vielleicht bald mit ihr passiert.
    Ich entscheide mich, schamanisch zu reisen, mit meinen Helfern, sie wissen sicher besser als ich, was Morgan braucht ...

    Zuerst verbinde ich mich mental mit Morgan und frage, wie ihr Tag heute war.
    Sie zeigt mir, wie sie gelangweilt die kurze Strecke ihres Tanks hin und her schwimmt. Dann fragt sie mich: „Was ist mit dir?“
    E.: „Kannst du in mein Herz schauen?“
    M.: „Oh ja, ich sehe deinen großen Schmerz. All die Tränen ... was willst du mir sagen?“

    E.: „Ich weiss nicht, ob wir noch hoffen können. Sie haben entschieden, dich in ein anderes Becken zu bringen zusammen mit anderen Orcas. Aber wir kämpfen weiter darum, dass du zurück darfst ins Meer.“
    M.:“Warum soll ich weiter gefangen sein?“

    E.:“Sie sagen, im Meer wärest du allein.“
    M.: „Sag ihnen doch, dass meine Familie auf mich wartet. Ich werde sie finden.“

    E.: „Sie wollen das nicht glauben. Sie haben wohl andere Gründe.“
    Morgan ist still. Ernst.

    E.:“Lass uns mental zu deiner Familie reisen, vielleicht können sie dir raten, was du tun kannst, wie du mit all dem, was jetzt auf dich zukommt, am besten umgehen kannst. Möchtest du?“
    M.: „Ja.“

    E.: „Warte einen Moment ...“
    Ich verbinde mich mental mit meinen schamanischen Helfern. Sofort sind sie alle da, mein Krafttier, meine Lehrer, Helferwesen ...
    Meine schamanische Lehrerin bittet mich darum, dass ich es ihr überlasse, sich mit den Orcas zu beraten.
    E.: „Darf ich es nicht wissen?“
    L.: „Du bist so voller Schmerz und Tränen, dass du das jetzt nicht so gut kannst. Wir können von einer höheren Ebene aus, aus einem besseren Überblick beraten.“
    Also gehe ich mental zusammen mit Morgan und meinen schamanischen Helfern ins Meer, rufe nach der Orka-Familie, und als sie auftaucht, überlasse ich meiner Lehrerin alles Weitere.
    Alle, die Orcas und meine schamanischen Helfer, sehe ich auf einmal als Lichtgestalten. Helles Licht ist im Meer versammelt. Ich weiss, dass sie nun auf einer höheren Ebene, als es mir zugänglich ist, miteinander sprechen. Nur ich bleibe auf der mir vertrauten Ebene. Und ich darf jetzt weinen. Ich muss meine Tränen nicht länger zurückhalten. ... ... ...

    Als ich die Orcas wieder in ihrer körperlichen Gestalt sehe, höre ich, wie sie zu tönen beginnen. Nur kurz höre ich es, es erreicht mich wie eine Aufforderung, selbst zu tönen, dann ist es wieder weg.
    Ich töne. Kraftvoll, als wolle ich die ganze Welt bewegen.
    Töne, die ich nie zuvor gebildet habe. Dunkel und reich an Schwingungen ...
    Von Impulsen, die kommen, ohne dass ich weiss, woher, lasse ich mich leiten ...
    Bis ich innerlich ruhig bin, ernst und gefasst. Meine Töne werden sanfter, heller im Klang ... ... ...

    Irgendwann ist es genug.
    Jetzt kann ich mit den Orcas sprechen.
    L.: „Geh jetzt mit Morgan wieder mental zurück in ihr Becken. Sie weiss jetzt alles, was sie wissen muss. Und sie weiss, dass wir sie immer unterstützen. Danke, dass du uns mental zusammengebracht hast. Singe noch ein Weile für sie, so wie sonst, sie kann es jetzt brauchen.“

    Als wir mental wieder im Becken sind, ist Morgan sehr gefasst, ernst und still.
    Ich singe für sie.
    Nach einer Weile sagt Morgan: „Es darf ruhig etwas fröhlicher sein.“
    Ich singe zwischen wiegend und tänzelnd.
    Morgan hängt ihren Gedanken nach.
    M.: „Meine Familie wird immer mental bei mir sein und mir helfen. Danke, dass du mich das gelehrt hast.Trotzdem macht es mir Angst.“
    „Ja,“ sage ich und füge hinzu: „Es gibt noch Hoffnung. Wir wollen uns auf die Hoffnung konzentrieren.“
    Ich singe noch eine Weile von der Hoffnung und dann verabschiede ich mich.


    Gespräche zwischen Wal und Mensch
    (by Vera)

    Hallo Morgan.
    Hallo Vera. Lange nichts von dir gehört. Ohne Elisa wäre ich ganz schön einsam.

    Ja, daher bin ich froh, das du Elisa hast. Ich muss mit vielen Tieren reden und daher kann ich selten mit dir in den Kontakt. Entschuldige bitte.
    Schon gut. Nun bist du endlich wieder da für mich. Ich habe dir viel zu erzählen.

    Dann mal los. Ich bin ganz gespannt.
    Ich lebe nun schon so lange hier und immer ist es furchtbar langweilig. Aber seit heute ist eine Menge los. Ich muss den ganzen Tag Leute um mich haben und das ertragen können. Ich soll ganz ruhig in einer Art Hängematte liegen. Macht ihr Menschen das auch so?

    Ja, manchmal liegen Menschen auch in der Hängematte. Aber bei dir hat es einen anderen Grund. Du sollst in einen Vergnügungspark verlegt werden. Ich denke Elisa hat es dir schon erzählt. Wenn du dort bist, wirst du für immer eingesperrt bleiben, bis du stirbst.
    Oh, sie erschrickt sehr. Das ist nicht wahr. Elisa hat es mir anders erzählt.

    Dann hat sie evtl. Verneinungen gebraucht, die ihr Tiere überhört. Dann hört es sich für dich ganz anders an als es in Wirklichkeit ist. Aber es stimmt was ich dir erzähle. Daher schau, das du dich wehrst, wenn du auf die Hängematte sollst. Werde dann unruhig und versuch weg zu schwimmen so gut es dir in dem flachen Wasser möglich ist. Wenn du ungehorsam bist, verlieren sie vielleicht die Lust daran dich zu verlegen. Außerdem ist bald noch eine Gerichtsverhandlung und ich hoffe sehr das der Richter dich frei spricht.
    Das hat Elisa mir auch schon erzählt.

    Nun zu dir und wie es dir jetzt so geht?
    Langweilig, langweilig. Alles ist so langweilig. Ich kann mich kaum bewegen und das Wasser lässt keine Freudensprünge zu. Die würde ich so gerne mal wieder machen. So richtig hoch springen und ins Meer klatschen. Das habe ich immer so gerne getan. Das ist hier überhaupt nicht möglich. Ich kann hier nur ein wenig auf- und abtauchen. Leute glotzen mich an, Trainer versuchen dumme Dinge, bei denen ich denke, das sie Behindert sind. So spielt man doch nicht. Das ist Ballspiel und Training für Behinderte. Ich will mal wieder richtig schwimmen, durch´s Wasser fegen mit allem was ich habe und kann. Mich mal richtig austoben. Ich platze ja fast vor überschüssiger Energie. Da muss man ja verrückt werden. Ich habe von Elisa gehört, das es Orcas gibt, die aggressiv werden. Das kann ich sehr gut nachvollziehen. Wenn man sich kaum bewegen kann und lauter Behinderte um einen sind – geistig wie körperlich – da kann man aggressiv werden. Es ist gut, das ich Elisa habe und sie mit mir ihre mentalen Spiele macht. Da kann ich mich wenigstens mental austoben.

    Du armes Ding. Ich kann so gut nachvollziehen wie du dich fühlen musst. Es ist schrecklich, was die Menschen in ihrer Unwissenheit alles mit euch Tieren tun. So kann es nicht weiter gehen. Ich habe zu einer Manifestation für dich aufgerufen. Eigentlich zu 2 Manifestationen. Sie waren beide gut angenommen worden und es haben etliche Menschen mitgemacht. Alle, mit denen ich gesprochen habe, haben wahrgenommen, das du frei sein wirst. Nun hoffe ich, das es sehr bald ist. Und das wir alle zusammen verhindern können, das das Geld wieder einmal wichtiger ist als ein Leben. Ich sehne mich nach dem Tag, an dem du frei bist, fast genau so wie du.
    Das ist gut zu wissen, das viele Menschen mitgemacht haben. Manifestationen sind ein gute Mittel, Dinge umzusetzen. Das machen wir Wale auch so. Auch wir manifestieren. Das glaubst du nicht?

    Doch, ich glaube es dir. Ich war nur im ersten Moment erstaunt.
    Doch, doch, das ist so. Wenn wir Energiearbeit machen, arbeiten wir auch mit Manifestationen.

    Kannst du mir zeigen wie ihr das macht?
    Schließe die Augen.
    Ich schließe die Augen und bin unter Wasser. Rufe ertönen durch das Wasser. Orcarufe. Sie scheinen von einem Punkt zum nächsten zu „fliessen?“. Es kommt mir vor, als würden sie die Rufe rund (eigentlich eckig) senden, von einem Punkt zu einem nächsten. Es bildet sich ein Klanggewebe im Wasser, das dichter und dichter wird. Nicht, das die Klänge mehr oder lauter werden. Jeder Klang hinterlässt einen mentalen Faden und diese Fäden werden immer dichzer. Letztlich entsteht ein geometrisches Gebilde im Wasser. Es sieht ähnlich einem Quader aus. Er ist räumlich und an den Ecken sind besonders viele Fäden. Im Inneren fließen auch Fäden kreuz und quer, jedoch ohne eine für mich ersichtliche Anordnung.
    Doch es gibt eine Anordnung, auch wenn du sie nicht siehst. Die Fäden werden nach einen immer wiederkehrenden Muster gesponnen, per Schall. Das Gebäude, das du siehst ist die Zukunft. Es ist die Energie der Zukunft. Sie bleibt im Wasser und wird sich nach und nach manifestieren. Zu Beginn ist sie nur eine Klangkonstruktion, danach besteht sie aus mentalen Fäden, danach wird sie immer dichter, bis sie energetische Form annimmt. Dann löst sie sich wieder auf und bleibt als Energie im Wasser. So kann das Meer sich reinigen von allem was an Unrat in ihm ist. Siehst du, das ist unser Geheimnis, das Geheimnis des Meeres und des Lebens der Wale. Wir sorgen für unser Meer, reinigen es. Ihr verschmutzt es. Warum tut ihr das. Hat es für eich einen Nutzen oder einen Sinn?

    Nein, nur sehr indirekt. Wir produzieren Plastik, damit wir Dinge haben können, die uns das Leben angeblich leichter machen. Wenn diese Dinge verbraucht oder kaputt sind werfen wir sie weg.
    Was heißt „weg“?

    Wir werfen sie in die Landschaft oder ins Meer, denn dort landen sie letztendlich, auch über den Hausmüll. Dort werden sie durch die Wellen klein gemahlen und so entsteht der fürchterliche Plastikbrei, der nun in den Meeren ist und euch das Leben schwer macht.
    Warum hört ihr nicht einfach damit auf, wenn es so Unsinnig ist.

    Da geht es wieder um die kleinen Scheinchen, die wir Geld nennen. Es geht bei den Menschen immer nur noch um´s Geld. Wer Geld hat hat Macht, hat Luxus, hat ein „gutes“ Leben. Und wer Geld besitzt, wird süchtig danach. Er muss immer mehr haben. Auch wenn es schon viele Male für sein Leben reicht, muss er immer mehr haben. Es ist ein Teufelskreislauf.
    Ihr seid schizophren.

    Da kann ich dir irgendwie recht geben. Es ist verrückt und für keinen mehr recht verständlich. Aber die Menschen, die Geld haben, wollen diese Strukturen aufrecht erhalten. Sonst verlieren sie all ihre Macht und ihren Wohlstand.
    Wäre das so schlimm. Schau mal, wir haben auch keinen, wie ihr es nennt, Wohlstand. Wir haben Fische zum fressen und ein Meer zum schwimmen. Was braucht man mehr?

    Das ist der Unterschied zwischen Mensch und Tier. Menschen sind bequem und faul. Sie wollen nicht jeden Tag jagen gehen. Sie sind bestrebt es für sich bequem zu machen. Wie es anderen, z.B. den Tieren oder gar Pflanzen damit geht ist ihnen egal. Sie hören und spüren sie ja nicht. Also kann es ihnen leicht egal sein, ob sie leiden oder ob es ihnen gut geht.
    Was? Sie hören und spüren die Tiere nicht? Wir Wale fressen zwar die Fische, damit wir leben können. Aber uns ist das Wohlergehen der Fische ganz und gar nicht egal. Wir freuen uns, wenn es den Fischen gut geht. Das wir die fressen ist ok. Auch für die Fische. Das ist ein natürlicher Kreislauf. Trotzdem sind wir besorgt, wenn es ihnen schlecht geht oder wenn es dem Meer schlecht geht. Wenn wir Tiere essen, denen es schlecht geht, geht es uns auf Dauer auch schlecht. Tiere mit schlechten Energien machen krank. Wisst ihr das nicht?

    Nein. Ich denke das ist mit der Grund warum so viele Menschen bei uns krank sind. Sie essen immer Fleisch von Tieren, denen es schlecht geht. In einer Massentierhaltung kann es dem Tier nur schlecht gehen. Da werden Tiere unter so engen Bedingungen wie du gehalten. Nur das da anstatt einem Tier ganz viele in einem Gebäude sind. Dicht an dicht. Sie haben kaum Platz sich zu bewegen und sie sehen niemals die Sonne.
    Wie furchtbar. Sowas esst ihr. Wie könnt ihr da überhaupt leben? Das muss krank machen. Krank im Geist und krank im Körper. Wie überlebt ihr damit?

    Den Körper können wir inzwischen recht gut reparieren – mehr oder weniger. Wir können das Leben verlängern, ist der bessere Ausdruck. Den Geist ..... nun ja, da bin ich mir unsicher, ob wir den gut hin kriegen. Ich denke der kümmert vor sich hin. Wird vom Fernseher betäubt und vollgestopft, damit er das denken verlernt.
    Fernseher? Was ist das?

    Oh, das zu erklären führt nun zu weit. Es ist so etwas Unreales, das es ich schwer erklären lässt und ist genau so schizophren wie der Müll, der das Leben leichter macht. Ganz einfach gesagt ist es ein Kasten, der Bilder, echte und erfundene Lebensabläufe produziert. Er zeigt einem Bilder, wie es auf anderen Erdteilen aussieht. Dann kann man von zu Hause aus sehen, wie es dort aussieht. Aber man riecht nichts, man schmeckt nichts und man erfährt oder erlebt auch nicht wirklich etwas. Alles ist nur auf´s Sehen beschränkt. Das mit den Filmen und sonstigem ist noch seltsamer. Es sind erfundene Geschichten, die man sich anschaut, oder schaut zu, wie Leute sich unterhalten, oder Musik machen, oder Rätsel lösen.
    Man schaut nur zu, ohne teilzunehmen.

    Ja, genau. Man sitzt ruhig in seiner „Hängematte“ und schaut nur zu.
    Ganz ohne Bewegung.

    Fast.
    Und das mögt ihr?

    Manche Menschen mögen es. Andere tun es aus Langeweile.
    Langweilen sich aus Langeweile. Ihr seid wirklich seltsam.

    Es lenkt unsere Gedanken ab. Es ist wie die mentalen Spiele, die du mit Elisa machst.
    Warum macht ihr das? Seid ihr auch eingesperrt, so wie ich.

    Ja und nein. Eigentlich sind wir (angeblich) frei. Wir können tun und lassen was wir wollen. Wir haben Entscheidungsfreiheit in unserem Leben. Aber um an Geld zu kommen, gehen wir arbeiten und machen täglich immer wieder das Gleiche. So lange, bis es und langweilt. Um uns davon abzulenken schauen wir Fernsehen. Vielleicht auch, weil es uns an Abenteuer fehlt. An Dingen, die wir wirklich erleben könnten. Aber das könnte ja auch gefährlich sein und auf jeden Fall ist es anstrengend. So schauen wir lieber nur zu. Das ist sicher und strengt nicht an.
    Und das ist euer Leben?

    Nicht für alle Menschen, aber für viele.
    Und das macht ihr freiwillig?

    Ja.
    Ihr geht nicht schwimmen und Fische jagen?

    Schwimmen tun wir selten und Fische jagen machen manche Menschen für andere Menschen. Wenn die Fische nicht gezüchtet werden. Die sind dann eingesperrt, bis sie gegessen werden.
    So wie ich?

    Ja. Viele Tiere werden einfach eingesperrt bis sie gegessen werden. Oder um an ihre Milch zu kommen, oder an die Eier die sie legen usw. Wir Menschen sperren einfach alles ein. Die Tiere, unseren Geist und inzwischen sogar unsere Körper.
    Nun sagt sie gar nichts mehr und schaut mich entsetzt und ungläubig an.
    Darum sperrt ihr auch mich ein? Weil es für euch schon normal geworden ist? Meint sie traurig.

    Ja. Und zu unserem „Vergnügen“. Damit wir dich ansehen können.
    Sind alle Menschen so? fragt sie ängstlich und ganz leise.

    Nein. Definitiv nein. Es gibt andere Menschen. Aber das sind zu wenige. Das sind die Menschen, die versuchen dich frei zu bekommen. Das sind Menschen, die das Fleisch von eingesperrten Tieren ablehnen, die lieber Gemüse essen, als solches Fleisch.
    Die finde ich klug. Gut, das es sie gibt. Sonst hätte ich den Glauben an das Gute im Menschen ganz verloren.

    Den verliere ich auch manchmal. Aber dann kommen „gute“ Menschen und bauen ihn wieder auf. Und so versuche ich weiter, die Menschen dazu zu bewegen über ihr Tun nachzudenken und zu ändern was ungesund für sie und andere Lebewesen ist. Und ich versuche mein eigenes Tun darauf auszurichten „besser“ also im Einklang mit der Natur, zu leben, was oft schon schwer genug ist.
    Wieso das?

    Weil so zu leben schwieriger ist. Vieles ist teurer, vieles gestaltet sich schwieriger, man muss sich um vieles selbst kümmern und .... ach ich weiß gar nicht wie ich das beschreiben soll. Wir sagen dazu: Man schwimmt gegen den Strom.
    Das ist manchmal gut, aber kräftezehrend.

    So ist es.
    Wie siehst du nach allem dem die Menschen? Was empfindest du für sie?
    Tssss ..... ich weiß nicht recht. Alles sehr fremd und seltsam. Alles befremdend. Das ist alles so weit weg vom richtigen Leben, das ich es kaum nachvollziehen kann. Das muss ich mir erst einmal überlegen, was du mir alles erzählt hast. Nun kommt es mir so vor, als wären die Menschen tatsächlich behindert. Darin behindert das Leben zu genießen. Überhaupt behindert das Leben zu spüren, zu erleben. Ohne Mitgefühl für andere Lebewesen. Das muss sich schrecklich anfühlen. Ich verstehe es nicht. Ich danke dir für die ganzen Info´s aber das muss ich nun er einmal „verdauen“. Magst du morgen mit mir weiter reden?

    Es kann sein, das ich nun wieder ein ganze Zeit lang beschäftigt bin. Aber wird werden auf jeden Fall nochmal miteinander reden. Am liebsten wäre es mir, wenn du dann schon wieder auf dem Weg zurück ins Meer bist. Ich werde mein Bestes versuchen, mental wie auch durch Aktionen, das die Menschen auf dich aufmerksam werden, damit du bald frei bist.
    Danke Vera. Ich wünsche dir eine gute Nacht.

    Dir auch Morgan. Und eine gute Zeit. Wehr dich, wenn sie dich auf die Hängematte tun wollen. Schwimm ihnen davon. Ich drücke dir die Daumen.
    Danke Vera. Tschau.

    Tschau Timbukula.

    Hier endet mein Bericht über das Orkamädchen Morgan, auch wenn Elisa und ich noch ab und an mit ihr im Kontakt sind. Es sind inzwischen traurige Kontakte und ich habe nicht mehr die Muse und Zeit um all die schlimmen Erfahrungen, die Morgan nun machen muss, hier nieder zu schreiben. Ein Happy-End wäre mir lieber gewesen.
    Morgan ist immer noch in Gefangenschaft, obwohl so viele Menschen, sogar Rechtsanwälte und Leute, die sie frei kaufen wollten um sie gekämpft und mit ihr gebangt haben. Die Geld- und Profitgier hat leider gesiegt und die Inhaber des Loro Park´s versuchen nun das noch viel zu junge Orkamädchen zu schwängern. Noch wehrt sie sich erfolgreich gegen diese viel zu frühe Schwangerschaft, was viele Narben an ihrem Körper und auf ihrer Seele hinterläßt. Ihren Traum hat sie inzwischen unter einer dicken Schicht Traurigkeit begraben. Und die Betreiber des Loro Parks sehen die Not der Orkas nicht, wollen die aus Traurigkeit hängenden Rückenflosse von Tilikum (eine andere Orkadame, welche aus Verzweiflung schon eine Wärterin getötet hat)nicht wahr haben. Wollen diese Tiere nicht hören, aus den schlimmen Erfahrungen nicht lernen.
    Ich hoffe weiter, das Morgan´s Traum Wirklichkeit wird und wir Menschen mit den Tieren gemeinsam arbeiten, die dazu bereit sind - in Freiheit und aus freiem Willen. Es gibt genügend Beispiele dafür - schon heute. Die Delfine in Birma, die mit den Fischern zusammen fischen und ihnen so zu ihrem Lebensunterhalt helfen (s. YouTube - Delfine, Helfer beim Fischfang). Kevin Richardson, der mit Löwen zusammen im Rudel leben kann. Mönche, die mit Tigern friedlich zusammen im Kloster leben. Joe Bodemann, der Filmtiere ohne Zwang ausbildet. Menschen, die mit Tieren sprechen und sie wahr nehmen können. Und ... und

    Als Tierkommunikatorin versuche ich den Menschen die Gedanken und Bedürfnisse der Tiere nahe zu bringen und für beide Seiten zu dolmetschen - für mehr Miteinander und weniger Missverständnisse. Ich träume von einer Welt, in der Tier und Mensch einen gemeinsamen Weg gehen. Bei jedem Menschen, welchem ich im Bezug zu seinem Tier weiterhelfen kann, und mit jedem Menschen, der die Tiko in meinen Seminaren erlernt, geht ein Stückchen von diesem Traum in Erfüllung. Es war der Wunsch meiner Lehrkatze, der Wunsch von Morgan und bestimmt ist es auch der Wunsch vieler weiterer Tiere und es ist mein Lebenstraum, den ich schon als Kind verspürt habe. Und ich bin dabei diesen Traum in die Wirklichkeit umzusetzen.
    Bitte, all ihr Leser dieser Seite, träumt alle weiter mit mir bzw. mit uns von einer Welt in der Tiere und Menschen gleichrangig leben - wenn es genug "Träumer" gibt, werden Träume wahr.


    Aus für Orka-Shows im Loro Park, USA.

    Hallo ihr Lieben, es gibt gute Neuigkeiten. Seaworld (leider nur in USA) will die Orka-Shows beenden. Aber sie wollen die Wale nicht frei lassen, sondern weiterhin in viel zu kleinen Becken für Besucher "ausstellen".
    Doch wir werden nicht aufgeben um die Freiheit für Morgan und alle Orkas einzufordern.


    Morgan will sich umbringen.
    (by Vera)

    Heute habe ich davon gelesen, das Morgan sich umbringen will. Sie ist wären der Show aus dem Becken gesprungen und ist regungslos am Beckenrand liegen geblieben. Ein Orka kann nicht lange an der Luft überleben, da sein Eigengewicht einen großen Druck auf die inneren Organe ausübt. Ich war schockiert .... und gleichzeitig sagte etwas in mir, das ich Morgan sofort kontaktieren sollte. Sie ist in großer Not. Da kann ich nicht einfach weghören und sie "sitzen lassen", auch wenn es mir schwer fällt. Hier die Tiko von heute dem 07.06.2016

    Hallo Morgan.
    Hallo Vera. Schön wieder etwas von dir zu hören. Wir haben uns schon sehr lange nicht mehr miteinander ausgetauscht. Ich fühle das Morgans Lebensenergie sehr gesunken ist und eine Schwermut überkommt mich, die mir das Herz zusammenschnürt. Das ist mit der Grund, warum ich sie so lange nicht mehr kontaktiert hatte. Ich habe sie miterlebt. Vom frohen Orka, deren Traum es war mit den Menschen zusammen zu arbeiten. Ihre Irritation, das man sie einsperrt und misshandelt, gepaart mit der Hoffnung, das die Menschen sie trotzdem noch verstehen und ihre Situation ändern würden. Bis zu dem Zeitpunkt, als sie spürte, das es nie mehr anders werden würde. Das sie geldgierigen Menschen ausgeliefert war, die sie nie wieder frei lassen würden. Schlimmer noch, sie sollte geschwängert werden, wo sie doch selbst fast noch ein Kind war. Und ich konnte ihr zu diesem Zeitpunkt auch keine Hoffnung mehr machen. So viele Menschen hatten sich für ihre Freilassung engagiert, sogar Anwälte, die sie vor Gericht verteidigten. Alles umsonst. Ihre immer größer werdende Traurigkeit war und ist für mich kaum noch zu ertragen.
    Trotz der unerträglichen Situation freut sie sich, das ich sie wieder kontaktiere.

    Ja, das stimmt. Du weißt warum ich mich zurück gezogen habe. Aber heute habe ich gelesen, das du dich umbringen willst.
    Ja, das ist richtig. Ich will so nicht leben. Mein Traum hat sich in einen Albtraum verwandelt. Aber ich bin froh, das ich dir erzählen kann, warum ich so handele. Ich will auf diese Weise noch ein letztes Zeichen setzen. Ich möchte das die Welt darauf aufmerksam wird, wie wir Tiere behandelt werden. Wie sehr man uns einfach nur ausnutzt. Ich will für meine Freiheit kämpfen und für die aller Orkas auf der Erde und auch für all die Tiere, die ihr ebenso missbraucht wie mich. Daher schreibe meine Worte nieder, damit viele Menschen erfahren warum ich so handele.

    Du sagt du willst für deine Freiheit kämpfen. Wie soll das gehen, wenn du dafür stirbst?
    Ich werde wieder kommen. So lange bis mein Traum Wirklichkeit wird und die Menschen mit den Tieren gemeinsam und im Einklang leben. Ich will ihnen sagen, das wir Tiere bereit sind für sie Kunststücke aufzuführen. Manchen macht es sogar Spaß und bereitet ihnen Freude. Aber die Menschen sollen uns fragen. Sie sollen die auswählen, die dafür bereit sind. Sie können noch nicht einfach Tiere einfangen und einsperren und sie dann zu Dingen zwingen, die sie freiwillig nicht tun würden. Das ist würdelos. Warum fragen uns die Menschen nicht? Sie haben doch die Möglichkeit. Warum sind ihre Ohren so taub? Ihre Herzen so verschlossen. Ich habe ihnen so lange meine Liebe gesendet und habe damit versucht sie zu erweichen. (Das kann ich Morgen bestätigen. Sie war lange, lange Zeit noch sehr liebevoll. Auch wenn die äußeren Umstände schon haarsträubend waren). Aber ihre Herzen sind für mich nicht erreichbar. Auch von den anderen Orkas hier sind einige am Rande des Wahnsinns. Wir sind aus vielen Clans zusammen gewürfelt und um zu einer neue Gemeinschaft zusammen zu wachsen fehlt uns der Platz.
    Sie sendet mir ein Bild auf dem die zusammengewürfelten Orkas im Meer schwimmen. In dieser Weite haben sie Platz um sich in Orka-Distanz kennen zu lernen und später sogar miteinander zu spielen. Ich sehe, wie sie sich in gebührendem Abstand umschwimmen und beäugen. Wie sie sich annähern, um dann wieder davon zu schwimmen. Über eine lange Zeit, wie es scheint Monate. Und dann beginnen manche zusammen zu spielen. In freundlicher Jagd, wie Nachlaufen-spielen, schwimmen sie in 2er und 3er Gruppen im Meer, schnell und elegant, bis sie müde genug sind um die Nähe des "Fremden" zu ertragen. Erst danach schwimmen sie Seite an Seite und dulden sich in nächster Nähe.
    So gewöhnen Orkas sich aneinander, sagt Morgan, das geht in einem kleinen Becken überhapt nicht. Dort sitzt man zu dicht aufeinander und einer muss in die Aura des anderen eindringen, weil nicht genug Platz da ist um gebührenden Abstand zu wahren. Das zählt für uns als Persönlichkeitsverletzung und dann kann keine richtige Freundschaft entstehen. Warum zäunen die Menschen nicht eine Bucht ab, wenn sie uns schon einsperren müssen? Wir müssen schwimmen können, schnell und tief, so wie es uns Freude macht. Die Becken hier sind viel zu klein, wie eine Badewanne, mehr ist das nicht. Ich spüre wieder wie sich in ihr alles zusammen zieht vor Leid darüber ihrer Schwimmfreude beraubt zu sein. Diese überschwängliche Freude, die sich in einem Orka aufbaut, wenn er schnell schwimmen kann, diese Lebenslust und kraftstrotzender Übermut. All das kann sie nicht mehr leben, weil sie nach drei bis vier Schwanzschlägen schon am Beckenrand angekommen ist.
    Ich würde so gerne noch einmal so schwimmen können. Diese Sehnsucht frisst mich auf. Du weißt, ich habe mal gesagt, das ich zurück kommen würde um die Kunststücke vorzuführen. Das sie mich frei schwimmen lassen können und auf ein Zeichen komme ich um mit den Menschen zusammen zu arbeiten. Aber nun, da ich weiß, das sie mich wieder einsperren würden, halte ich das Versprechen nicht mehr. Ich würde schwimmen bis ich keine Kraft mehr habe und dann würde mich Mutter Meer in ihrem Schoß aufnehmen. Meinen Clan würde ich nicht erreichen können, dafür haben die Menschen mich zu weit weg gebracht. Er hat lange auf mich gewartet. Sie wussten von meinem Vorhaben und meinem Traum. Die Ältesten hatten mich gewarnt und mir gesagt, das die Menschen noch lange nicht dazu bereit sind. Das sie mich töten werden. Ich habe es trotzdem gewagt. Sie haben mich nicht getötet, sondern aufgenommen. So wie ich es mir gewünscht und auserwählt hatte. Bis da war alles ok mit meinem Traum. Aber dann wurde mein Traum nach und nach, mehr und mehr zu einem Albtraum. Sie lassen mich innerlich langsam sterben. Ich habe die Hoffnung verloren, das sich ohne meinen Aufschrei etwas ändert. Daher habe ich keine andere Wahl. Diesen Aufschrei können sie nicht missverstehen. Er braucht keine Ohren. Und die Besucher haben Augen. Ich hoffe, das viele dabei sind, die ihr Herz nicht verschlossen haben. Und auf diese Menschen baue ich. Sie müssen mir helfen, damit sich die Welt verändert. Damit sie verstehen, das wir Tiere freiwillig zu ihnen kommen um mit ihnen zu arbeiten. Das sie uns nicht einsperren müssen, wenn sie eine kluge Wahl treffen, wenn sie uns fragen, wer bereit ist mit ihnen zu arbeiten und welche Arbeiten das Tier übernehmen will. Wir brauchen die Menschen, wenn die Welt weiter Bestand haben soll. Und die Menschen brauchen uns Wale und unsere Weisheit, um die Erde weiter im Gleichgewicht zu halten. Aber dazu müssen sie uns zuhören, müssen uns verstehen, sonst geht es nicht. Ich hoffe, das durch dich meine Worte zu den Menschen kommen und das sie beginnen uns anders zu sehen. Als gleichwertige Lebewesen, die ihre Aufgabe im "großen und ganzen Komplex der Natur" haben.
    Ein kleines bisschen Hoffnung habe ich noch. Daher auch der Satz, das ich auch für meine Freiheit kämpfe, das ich immer noch einen Funken Hoffnung habe, das Meer in seiner Pracht und Weite noch einmal erleben zu dürfen. Wenn diese Hoffnung gänzlich stirbt, werde ich gehen. Ohne dieses letzte bisschen Hoffnung kann und will ich nicht mehr leben. Bitte rettet mich und meine Hoffnung auf eine bessere Welt für alle Lebewesen.

    Ich werde deine Worte weiter geben und hoffe mit dir, das die Menschen dein Zeichen verstehen. Und das sie weder lernen dir, den Walen und allen Tieren zuzuhören. Wir können viel von euch lernen, wenn wir wieder lernen zuzuhören.
    Mach schnell, denn ich halte es hier nicht mehr lange aus. Ich will nach Haus ins Meer. Dort gehöre ich hin, auch wenn ich dort sterben werde, weil mein Clan an einem anderen Ende des Ozeans auf mich wartet und ich sie nicht erreichen kann. Aber es wird ein Tod sein, den ich mir wünsche. In Freiheit und im Schoß der Natur. Ein Stück des großen Kreislaufes zu sein ist wunderbar. Ich möchte nicht als Gefangene in einem Becken sterben, das zum leben einfach zu klein ist. Etwas das zum leben zu klein ist, kann nie groß genug sein um zu sterben. Der natürliche Tod ist etwas großartiges, dem genügend Platz gebührt.

    Es tut mir leid, das die Menschen noch so weit von deinem Traum entfernt sind. Aber du wirst schon jetzt ein Wesen sein, das die Menschen daran erinnert, das wir einander brauchen und das wir einander Wert schätzen und respektieren sollten. Ich will dir helfen, deinen Traum wahr werden zu lassen. Wenn nicht in diesem, dann im nächsten Leben.
    Ich hoffe noch in diesem!!!
    Das wünsche ich dir von ganzem Herzen.

    Ja, das tue ich!!! Und ich hoffe, das Morgan noch in ihrem Leben ein Zeichen setzt. Wenn wir Menschen wieder den Tieren zuhören (ja, es gab mal eine Zeit, da konnten die Menschen das) dann sind wir dem Paradies ein gutes Stück näher gekommen. Und wenn wir uns als einen Teil des "großen Ganzen" verstehen lernen, dann können wir auf dieser Erde ein Paradies haben.